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Borscheid + Wenig startet Bau der zweiten Fertigungsstätte
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Borscheid + Wenig GmbH

Borscheid + Wenig startet Bau der zweiten Fertigungsstätte

 Borscheid + Wenig beging den symbolischen Spatenstich in Gersthofen; Foto: B4B SCHWA

Mit Bildergalerie. Zuerst wollte Borscheid + Wenig ihre zweite Fertigungsstätte in Maingründel, einem Ortsteil von Kutzenhausen, errichten. Dann entschied sich das Unternehmen aber für einen anderen Standort. Der Startschuss für den Bau wurde heute mit einem symbolischen Spatenstich sowie der Grundsteinlegung gegeben.

Borscheid + Wenig will sich vergrößern und eine zweite Fertigungsstätte für rund 11 Millionen Euro bauen. Der Startschuss in Gersthofen wurde am Montag, 30. Juli, mit dem traditionellen ersten Spatenstich und der Grundsteinlegung gegeben. Borscheid + Wenig baut in der Daimlerstraße im Gersthofener Industriegebiet einen zweiten, autarken Produktionsstandort auf. Mit dem neuen Standort will das inhabergeführte, Kunststoff verarbeitende Unternehmen den gestiegenen Kundenanforderungen gerecht werden. Der hochmoderne und umweltbewusste Neubau soll bis Mitte 2013 fertig gestellt sein. Carlo Wenig informierte bereits im Vorfeld des Festaktes, dass sich das Unternehmen für den Standort in Gersthofen ganz bewusst entschieden hat. Neben der guten Infrastruktur und der verkehrsgünstigen Lage des Baugrundes in der Daimlerstraße war vor allem die Planungssicherheit ein entscheidender Faktor.

Ab Mitte 2013 soll produziert werden

Auf dem rund 22.000 qm großen Grundstück an der Daimlerstraße in Gersthofen sollen eine Produktions- und eine Logistikhalle, ein Werkzeuglager und ein Verwaltungsgebäude entstehen. Borscheid + Wenig steht dann eine Gesamtnutzfläche von rund 11.000 qm zur Verfügung. Bereits Mitte 2013 will Borscheid + Wenig in den neuen Räumlichkeiten in Gersthofen mit der Spritzgussfertigung von Kunststoffteilen und der Braugruppenmontage beginnen. Auch die Unternehmensbereiche Logistik, Instandhaltung und Werkzeugbau sollen dann ihre Arbeit in der neuen Fertigungsstätte aufnehmen. Borscheid + Wenig will in diesem Zusammenhang rund 130 Arbeitsplätze vom Standort Diedorf nach Gersthofen verlagern. Der Aufbau weiterer Arbeitsplätze wird vom künftigen Geschäftsverlauf abhängen. Das Unternehmen plant am Standort in Gersthofen rund 2 bis 3 Tonnen Rohmaterial zusätzlich zum Standort in Diedorf zu verarbeiten.

Borscheid + Wenig setzt auf umweltbewusste Fertigung

Am neuen Produktionsstandort soll der Einsatz von Primärenergien auf ein Minimum reduziert werden. Borscheid + Wenig hat hierfür bereits bei der Planung große Anstrengungen unternommen. So wird beispielsweise die Gesamtnutzfläche mit der Abwärme aus der Produktion beheizt. Auch an produktionsfreien Tagen wird dies der Fall sein, da die Abwärme in eingebauten Betonbodenplatten gespeichert und von dort über umweltfreundliche Wärmepumpen in die zu beheizenden Räume geleitet wird. Pro Jahr werden so 3.750.000 kWh Heizenergie zurück gewonnen, was einer CO2-Entlastung von 1.050.000 kg entspricht.

Mit dem gleichen Ziel, Primärenergie einzusparen, werden für die Erzeugung des notwendigen Produktionskühlwassers Freikühler anstelle von elektrisch betriebenen Kältemaschinen eingesetzt werden. Dies ermöglicht jährlich eine Einsparung von 2.200.00 kWh und eine CO2-Entlastung von 1.298.000 kg. Carlo Wenig, als technischer Geschäftsführer verantwortlich für das innovative Bauprojekt: „In konsequenter Anwendung unseres Umweltmanagementsystems werden wir im neuen Gersthofener Werk eine CO2-Entlastung pro Jahr erreichen, die einer jährlichen Fichtenanpflanzung von 213.400 Bäumen entspricht!“

Viele Gäste begehen ersten Schritt mit Borscheid + Wenig

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Borscheid+Wenig Antrag auf Baugenehmigung gestellt hat. „Am 25. Mai haben wir den Antrag auf Baugenehmigung gestellt und am 16. Juli haben wir diese bereits erhalten.“ freut sich Carlo Wenig über das rekordverdächtige Genehmigungsverfahren. Am Festakt zum Baubeginn nahmen neben Vertretern des Unternehmens Borscheid + Wenig und der beiden Inhaberfamilien auch der stellvertretende Landrat Johann Häusler, Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin, Vertreter des Bauausschusses und Stadtrates von Gersthofen teil. Auch die Architekten Helmuth Schuster und Bettina Santiago, Vertreter der Hausbanken Kreis- und Stadtsparkasse, das Büro SteinbacherConsult sowie Repräsentanten des Generalunternehmers Wolff & Müller waren bei dem symbolischen Spatenstich und der Grundsteinlegung dabei. Insgesamt feierten rund 60 Gäste diesen wichtigen Moment für die beiden Familien Borscheid und Wenig.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.borscheid-wenig.com

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