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BfA: trotz Winterwetter kaum Arbeitslosigkeit in Augsburg
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Agentur für Arbeit Augsburg

BfA: trotz Winterwetter kaum Arbeitslosigkeit in Augsburg

 Reinhold Demel informierte über die Arbeitlosenzahlen im Februar 2015. Foto: B4B SCHWABEN

Die Agentur für Arbeit Augsburg informierte über die aktuellen Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosenquote der Region verzeichnet einen geringen Anstieg zum Vormonat.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Die Arbeitslosenzahlen für Februar 2015 wurden von der Agentur für Arbeit Augsburg bekannt gegeben. Im Februar verzeichnete die Arbeitsagentur 51 arbeitslose Personen mehr als im Januar. Dies stellt eine nicht gravierende Entwicklung dar. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Anstieg von 0,2 Prozent verzeichnet. „Die Arbeitslosenquote beträgt 4,8 Prozent. In diesem Monat sind fast 17.250 Personen im Agenturbezirk arbeitslos“, so Reinhold Demel. Demel ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg.

Stadt Augsburg hat die meisten Arbeitslosen

Die Arbeitslosenquote der Stadt Augsburg stieg geringfügig an. Der Wert von 7 Prozent bleibt im Vergleich zu Januar jedoch bestehen. Das sind 10.537 registrierte Arbeitslose. Damit verbucht die Stadt Augsburg eine hohe Quote. Im Februar 2014 waren es noch 6,7 Prozent. In diesem Monat stieg die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen unter 25 Jahren, Langzeitarbeitslosen und Ausländern im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Personengruppen „Ältere ab 50 Jahre“ und Schwerbehinderte ist ein Rückgang zu vermerken. Es müssen jedoch weitere 3.391 Personen dazu gerechnet werden. Dies wird unter dem Titel „Unterbeschäftigung“ von der Arbeitsmarktstatistik erfasst. Diese Gruppe verzeichnet beispielsweise 615 Personen in Weiterbildung. Nach Verrechnung würde damit die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent liegen.

Landkreis Augsburg weist 35 Arbeitslose mehr

4.407 Arbeitslose sind derzeit im Landkreis Augsburg registriert. Nur 35 nicht beschäftigte Personen mehr als im Vormonat. Damit bleibt die Arbeitslosenquote weiter bei 3,3 Prozent. Das sind 0,1 Prozent mehr als 2014. Der Landkreis hat einen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei fast allen Gruppen. Nur Langzeitarbeitslose gibt es im Februar weniger als noch im Januar. „Etwa zwei Drittel der Jugendlichen haben einen Ausbildungsabschluss. Deswegen möchte ich darum bitten an die jungen Leute zu denken“, bemerkte Demel. Durch die Arbeitsmarktstatistik müssen jedoch noch 1.414 Personen dazu gerechnet werden. Hierunter sind zum Beispiel 237 kurzfristig Erkrankte. Dadurch ergibt sich dann eine Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent.

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Arbeitslosenquote des Landkreises Aichach-Friedberg verharrt

Im Vergleich zu Januar sind im Februar 2015 zwei Personen nicht mehr arbeitslos. Derzeit sind im Landkreis Aichach-Friedberg 2.297 Arbeitslose gemeldet. Das entspricht einer Quote von 3,2 Prozent – genauso wie im Vormonat und im Februar 2014. Anlass zur Freude gibt der Anstieg der Beschäftigten unter jungen Erachsenen, Langzeitarbeitslosen und Ausländern. Ältere Mitbürger und Menschen mit Behinderung fallen dagegen weiter in die Arbeitslosigkeit. Weitere 644 Personen in Unterbeschäftigung müssen dazu gerechnet werden. Berufliche Eingliederungsmaßnahmen betreffen beispielsweise derzeit 146 Unterbeschäftigte. Damit wäre eine Arbeitslosenquote von 4 Prozent erreicht.

Entwicklung für 2015 noch offen

Die drei Gebietskörperschaften können sich freuen: Die Zahl der Arbeitslosen ist nicht schwerwiegend gestiegen. Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg verbuchen geringe Anstiege. Im Landkreis Aichach-Friedberg blieb die Arbeitslosenquote wie bisher. Verglichen mit Februar 2014 nahm die Arbeitslosigkeit in fast allen Gruppen zu. Vorsitzender Demel gab einen Ausblick in die Zukunft: „Der Arbeitsmarkt stellt sich doch recht robust dar, sodass wir davon ausgehen können, dass die Arbeitslosigkeit sinken wird.“ Diese Entwicklung bemerkt man bereits. „45,7 Prozent, also fast jede zweite Stelle, ist aus der Zeitarbeit“, erläuterte Demel weiter. Diese Stellen könnten in feste Beschäftigungen übergehen. Auch Flüchtlinge werden den Arbeitsmarkt 2015 verändern. Circa 200.000 Asylsuchende kamen im Jahr 2014 nach Deutschland. „Die Flüchtlinge sind hoch motiviert. Sie wollen dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Die Eingliederung der Flüchtlinge wird die Aufgabe des Jahres 2015 sein“, bemerkte Demel.

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