Soforthilfe

Bayern sichert Allgäuer Firmen Hochwasser-Hilfen zu

In Teilen Bayerns sind aufgrund des Juli-Hochwassers Schäden bei Unternehmen verursacht worden. Deshalb verspricht das Bayerische Wirtschaftsministerium nun finanzielle Hilfen. Wie betroffene Unternehmer an die Hilfen kommen.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt die von dem Hochwasser im Juli 2021 betroffenen Unternehmen bei der Bewältigung der Folgen mit einer Soforthilfe. Das gilt auch für Firmen aus Bayerisch-Schwaben. Geschädigte gewerbliche Betriebe und Angehörige freier Berufe mit bis zu 500 Mitarbeitern können die finanzielle Unterstützung ab sofort bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte hierzu: „Der materielle Schaden durch die Überschwemmungen ist immens. Die gewaltigen Fluten haben auch viele Gewerbetreibende schwer getroffen und Betriebstätten mit Maschinen, Ladenlokalen oder Werkstätten zerstört. Das Juli-Hochwasser soll kein bayerisches Unternehmen die Existenz kosten. Deshalb stellen wir mit unserer Soforthilfe den Geschädigten unbürokratisch Liquidität zur Verfügung. Wir lindern dadurch die wirtschaftliche Notlage und machen den Weg frei für den schnellen Wiederaufbau.“

Diese Unternehmen sind antragsberechtigt

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Antragsberechtigt für das Soforthilfeprogramm des StMWi sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe aus den im Juli von Starkregen und Hochwasser besonders betroffenen Regionen. Diese umfassen diverse Städte und Landkreise im Freistaat. In Bayerisch-Schwaben sind allerdings nur Unternehmen aus einem Landkreis berechtigt einen Antrag zum Soforthilfeprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zu stellen: Der Landkreis Oberallgäu.

So hoch ist der Maximalbetrag  

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Die Soforthilfe beträgt bei nicht versicherbaren Schäden 50 Prozent und bei versicherbaren Schäden 25 Prozent der erstattungsfähigen Ausgaben. Die Unternehmen erhalten mindestens 5.000 Euro und maximal 200.000 Euro. Damit können beispielsweise Kosten für die Schadensbeseitigung, die Reparatur von Gebäuden oder Ersatzbeschaffung von Maschinen erstattet werden. An die Soforthilfe wird sich ein Aufbauhilfeprogramm von Bund und Ländern mit einem Volumen von 30 Milliarden Euro anschließen, das das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch auf den Weg gebracht hat, erklärt das Wirtschaftsministerium in einer Mitteilung.

Anträge bei Bezirksregierung

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Anträge für die Soforthilfe können bis zum 31. Dezember 2021 bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung eingereicht werden. Alle Informationen zu der Soforthilfe für Unternehmen und Angehörige freier Berufe sowie weitere Unterstützungsangebote, wie etwa Finanzierunghilfen der LfA Förderbank Bayern, sind auf der Homepage des StMWi unter abrufbar.

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