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Ausbildung in Schwaben: Tipps im Kampf um die Fachkräfte von morgen
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Handwerkskammer für Schwaben

Ausbildung in Schwaben: Tipps im Kampf um die Fachkräfte von morgen

 Symbolbild. Foto: iStock / monkeybusinessimages

Immer stärker wird die Konkurrenz um den Nachwuchs, immer häufiger springen Azubis kurzfristig wieder ab. Was können Unternehmer gegen diese wachsenden Herausforderungen tun? Wir haben bei der Handwerkskammer für Schwaben nachgefragt.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

In dieser Woche startet das neue Ausbildungsjahr in Schwaben. Dabei wird der Ausbildungsmarkt für viele Unternehmen immer schwieriger. Neben der wachsenden Konkurrenz um den Nachwuchs kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass ein Azubi seinen Vertrag noch vor Antritt der Ausbildung widerruft. Für das betroffene Unternehmen ist dies planungstechnisch eine Katastrophe. Doch wie reagieren Firmen am besten darauf?

Viele Jugendliche entscheiden kurzfristig

„Dass ein Berufsausbildungsvertrag bereits vor Antritt der Ausbildung gelöst wird, kommt häufiger vor als früher. Das sagen unsere Kolleginnen aus dem Lehrvertragsservice, die am Puls der Betriebe sind“, erklärt Monika Treutler-Walle, Pressesprecherin der Handwerkskammer für Schwaben. Dies liegt auch daran, dass sich Schwaben zum Arbeitnehmermarkt entwickelt hat. Jugendliche können sich so oft mehrere Stellen offen halten und entscheiden sich dann kurzfristig. „Für die Unternehmen ist das nicht schön. Enttäuschte Betriebe können sich durch solch ein Verhalten auch von der Ausbildung zurückziehen“, so Treutler-Walle.

Rechtzeitig aktiv werden

Es gibt jedoch auch immer mehr Unternehmen, die das veränderte Verhalten der jungen Menschen für sich nutzen. „Der Großteil der Betriebe hat erkannt, dass man rechtzeitig aktiv werden und sich frühzeitig intensiv um den Nachwuchs kümmern muss. Die Handwerkskammer bietet hier beispielsweise die Nutzung von Lehrstellenbörsen im Internet oder als Smartphone-App sowie einen Service zur Ausbildungsplatzbesetzung für verschiedene Schularten an“, sagt Monika Treutler-Walle. Eine weitere Möglichkeit ist die Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort. Dazu gehen zum Beispiel der Meister und ein Azubi gemeinsam an die Schulen. Immer mehr Betriebe beteiligen sich zudem an Berufsinformations-Veranstaltungen.

Nicht jeder Azubi passt auf jede offene Stelle

Rechnerisch gesehen sind die Chancen für Azubis auf dem Markt so gut wie nie zuvor. Doch nicht jeder Azubi eignet sich für jede offene Stelle. „Dass Ausbildungsstellen frei und Jugendliche unversorgt bleiben, hat es schon immer gegeben“, erklärt Monika Treutler-Walle. Die Gründe dafür sind oft sehr individuell. So kann es sein, dass der Fahrtweg zu lang ist oder der Azubi und die Firma einfach nicht zusammen passen.

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Bei Mathe, Sprachverständnis und sozialer Kompetenz oft noch Luft nach oben

Aufgrund der demografischen Situation erhalten inzwischen auch schwächere Jugendliche die Chance auf eine Ausbildung. „Das Handwerk steht diesen Jugendlichen sehr offen gegenüber. Manche brauchen nur noch den richtigen Kick oder eine engere Begleitung, beispielsweise durch die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Arbeitsagentur, und entwickeln sich im Laufe der Ausbildung prächtig“, so die HWK Schwaben Pressesprecherin. Im Vergleich zu früher stellen viele Unternehmen jedoch fest, dass Mathe- und Sprachverständnis sowie soziale Kompetenzen bei den Auszubildenden oft verbesserungsfähig sind.

Darstellung auf Facebook, Twitter und Co. gewinnt an Bedeutung

Die Handwerkskammer für Schwaben empfiehlt, immer wieder Praktikumsplätze anzubieten. Auf Bildungsmessen können eigene Azubis ihre Firma vorstellen. Auch der Kontakt zu Eltern, Lehrern und Schülern in Vereinen oder Jugendzentren kann hilfreich sein. Tage der offenen Tür im eigenen Betrieb oder auch die Nutzung von Lehrstellenbörsen sind gute Gelegenheiten, den Jugendlichen ihre Chance im Unternehmen aufzuzeigen. „Auch die Beteiligung in sozialen Netzwerken gehört heute mit zu den wichtigsten Strategien, um sich als modernes Unternehmen zu präsentieren“, weiß Monika Treuler-Walle.

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