Delegationsbesuch

Ausbildung: Carbon Composites bringt Know-how nach Südkorea

Wissen darüber, wie die Berufsausbildung in Deutschland funktioniert, wurde einer südkoreanischen Delegation an vielen Standorten in der Region vermittelt. Ziel ist es, die duale Ausbildung mittelfristig auch in Südkorea umzusetzen.

Eine 13-köpfige Delegation aus Südkorea informierte sich bei den deutschen Partnern MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV), Eckert Schulen und dem Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung der Universität Augsburg (AMU) zum Thema duale Berufsausbildung im Faserverbundbereich vor Ort. Mittelfristiges Ziel ist es, die Systematik und Inhalte der dualen Ausbildung in ausländischen Märkten wie Südkorea bedarfsgerecht zu implementieren.

Geführte Touren ergänzten die Theorie

An den ersten beiden Tagen wurden theoretische Informationen zur Durchführung der dualen Ausbildung und damit verbundene Vorteile für die Firmen sowie Auszubildenden gegeben. Praxisbeispiele sollten die damit einhergehende Möglichkeiten einer Durchführung im Zielland handlungs- und zielorientiert verdeutlichen. Ergänzend besuchte die Gruppe das Projekt WiR (Wissenstransfer Region Augsburg) der Universität Augsburg und erhielt geführte Touren bei den MAI Carbon Partnern DLR und Fraunhofer IGCV.

Das Konzept „Berufsschule“ wurde in Wasserburg erklärt

Außerdem besichtigte die Delegation auch noch die Berufsschule in Wasserburg, in welcher Ausbildungsberufe im Kontext Faserverbund angeboten werden. Mit viel Engagement seitens der Berufsschule wurde den Besuchern das Konzept der Berufsschule in Deutschland nähergebracht. Anschließend wurde durch die Besichtigung des Technikums und der Werkstätten der Besuch abgerundet.

Train the Trainer bei deutschen Unternehmen

Die letzten beiden Tage beinhalteten ebenfalls Unternehmensbesichtigungen. Neben Airbus Helicopters stattete die Delegation SGL Carbon und deren Ausbildungsstätte einen Besuch ab. Dabei konnten die Südkoreaner den Ausbildungs-Teams im Sinne des Train the Trainers über die Schulter schauen. Der dortige Ausbildungsleiter gab Informationen zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff-/Kautschuktechnik Fachrichtung Faserverbundtechnologie weiter. Komplettiert wurde die Woche durch Besuche bei Voith Composites sowie BMW in Landshut.

Sven Blanck: Neue Kooperationen in der Bildung

„Eine erfolgreiche und informative Woche ist zu Ende gegangen. Die südkoreanischen Unternehmen sind mit einem Wissensrucksack zur dualen Ausbildung wieder abgereist. Es werden sich zukünftig neue Kooperationen im Bildungskontext ergeben,“ ist sich Sven Blanck, verantwortlich für die Internationalisierung bei MAI Carbon, sicher.

Der Delegationsbesuch ist Bestandteil des Projekts MAI iTeCK, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert wird.

Über CCeV

Carbon Composites e.V. (CCeV) ist der größte Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe im deutschsprachigen Raum. Er vernetzt Forschung und Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab.

CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk, um die Anwendung von Faserverbundwerkstoffen zu fördern, Im Zentrum der Aktivitäten steht die Produktgruppe „Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen“. Schwerpunkte liegen auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten. CCeV wurde 2007 gegründet und hat derzeit rund 300 Mitglieder. Sitz des Vereins ist Augsburg.

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Über CCeV

Carbon Composites e.V. (CCeV) ist der größte Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe im deutschsprachigen Raum. Er vernetzt Forschung und Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab.

CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk, um die Anwendung von Faserverbundwerkstoffen zu fördern, Im Zentrum der Aktivitäten steht die Produktgruppe „Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen“. Schwerpunkte liegen auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten. CCeV wurde 2007 gegründet und hat derzeit rund 300 Mitglieder. Sitz des Vereins ist Augsburg.

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