Standort-Vorteil Kommunikation

AUGUSTA Netzwerktreffen: Streitkultur als Erfolgs-Faktor

(r.) Wolfgang Braunmüller, Geschäftsführer AUGUSTA , hatte zum Netzwerktreffen geladen. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Nie war Kommunikation so wichtig wie heute. Worauf es hier ankommen wird, zeichnete Erik Händeler, Volkswirt und Zukunftsforscher, auf dem 23. AUGUSTA Personalentscheider-Netzwerktreffen vor.

Händelers These: Die Wirtschaft befindet sich in einer stagnierenden Phase. Wir sind auf dem Abstieg des 5. Kondratieff-Zyklus, der aktuellen technischen Entwicklungs-Phase. Industrie 4.0 sei lediglich das Sahnehäubchen des letzten Aufschwungs. Bald sei alles mit einander vernetzt. Und wenn es nichts mehr zu verknüpfen gibt, fallen rentable Investitions-Möglichkeiten weg. Es geht nicht mehr voran. Zwar gibt es globale Unterschiede, doch „die Schwellenländer werden uns nicht retten“, ist sich Erik Händeler sicher. Es sei Zeit, sich auf die Zukunfts vorzubereiten.

Konstruktive Streitkultur als entscheidender Faktor

Laut Händeler liegt diese nicht auf der Hand, sondern auf der Zunge. Produktion wurde uns durch Maschinen abgenommen, Computer finden für uns schnellere Lösungen, was bleibt, ist die Kommunikation. Damit wird das Sozialverhalten in einem Unternehmen immer bedeutender. Eine ausgeprägte und konstruktive Streitkultur sei ein entscheidender Faktor, um als Unternehmen erfolgreich zu bleiben.

23. AUGUSTA Personalentscheider-Netzwerktreffen

„Individualität ist destruktiv“

„Der Standortvorteil in Schwaben wird sich dadurch entscheiden, wie wir mit Wissen umgehen“, erklärte Händeler. „Die gute Nachricht: Wir Deutschen sind bereits sehr gut in dem, was künftig wichtig ist.“ Wir sind bereits eine Kultur der Kooperation. Produktiv mit Wissen umzugehen und kooperativ zusammenzuarbeiten, sei der Schlüssel. „Individualität ist destruktiv. Drei mittelmäßige Personen, die gut zusammenarbeiten sind besser als ein Experte, der sich nicht ausdrücken kann“, so der Zukunftsforscher. Dieses Prinzip muss von den Mitarbeitern verinnerlicht und umgesetzt werden. Geht das nicht, „muss man sich auch von jemandem trennen können“, so Händeler. Der Fachkräftemangel ist damit also nicht nur ein aktuelles Problem, sondern wird Unternehmen auch in Zukunft begleiten.

Expertentipp: Fachkräfte per Smartphone generieren

Möglichkeiten, junge Menschen für das eigene Unternehmen zu gewinnen, zeigte zu Beginn des 23. AUGUSTA Personalentscheider-Netzwerktreffen auch Kooperations-Partner meineStadt.de. Erfahrungsgemäß sei das Hauptmedium der Jugend das Mobiltelefon. Ein Medienbruch zwischen Stellen-Suche und -Bewerbung führe zu hohen Absprungraten. Die Experten rieten daher zur Option, sich auch direkt per Handy beim Unternehmen bewerben zu können. Daneben referierte auch Fachanwältin Anja Jörg von JuS Rechtsanwälte Schloms und Partner auf der Veranstaltung. Ihr Thema war „Die AÜG-Reform – Neue Regeln ab dem 1. April 2017.“

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Laut Händeler liegt diese nicht auf der Hand, sondern auf der Zunge. Produktion wurde uns durch Maschinen abgenommen, Computer finden für uns schnellere Lösungen, was bleibt, ist die Kommunikation. Damit wird das Sozialverhalten in einem Unternehmen immer bedeutender. Eine ausgeprägte und konstruktive Streitkultur sei ein entscheidender Faktor, um als Unternehmen erfolgreich zu bleiben.

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