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Augsburger Sucht- und Gewaltpräventions-Programm Papilio feiert erste Erfolge in Skandinavien
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Papilio e.V.

Augsburger Sucht- und Gewaltpräventions-Programm Papilio feiert erste Erfolge in Skandinavien

Heidrun Mayer, Merja Koivula, Marita Neitola, Heidi Scheer, Iiris Björnberg und Ursula Nystedt-Rintakumpu. Foto: Papilio e.V.

Das Augsburger Präventionsprogramm Papilio wächst auch in Skandinavien rasant. Das erfolgreiche Konzept such Sucht- und Gewaltprävention wurde in Schwaben entwickelt. Ziel ist es, das Programm i in den kommenden Jahren in ganz Finnland anzubieten.

Seit Juni 2015 gibt es das schwäbische Präventionsprogramm Papilio nun auch in Finnland. Rund sechs Monate nach der Einführung profitieren bereits rund 450 Kinder in fünf Kitas von dem Augsburger Konzept. In Augsburg, am Stammsitz von Papilio, wurden jetzt drei weitere finnische Trainerinnen fortgebildet.

Papilio stärkt nachweislich sozial-emotionale Kompetenz von Kindern

Heidrun Mayer, geschäftsführende erste Vorsitzende von Papilio e.V., und die Initiatorin des Finnland-Projekts, Iiris Björnberg, wollen das Konzept in den nächsten Jahren flächendeckend in dem skandinavischen Land einführen. „In unserem Bildungssystem wird zu wenig Wert auf die Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen unserer Kinder gelegt“, erklärt Iiris Björnberg. Das Programm vermittelt ganz spielerisch soziale Regeln und das gewaltfreie Lösen von Konflikten. Das reduziert nachweislich Verhaltensauffälligkeiten und beugt Sucht- und Gewalt im Jugendalter vor. Bislang sind 89 Erzieherinnen in Papilio fortgebildet.

Wirksamkeit des Programms von Experten bestätigt

Begleitet wird die Implementierung von finnischen Wissenschaftlern und der Freien Universität Berlin. Schon im Vorfeld hatten Experten in einem Gutachten die Wirksamkeit des Programms bestätigt. „Das ist für Papilio ein zusätzliches Qualitätssiegel“, sagt die geschäftsführende Vorsitzende Heidrun Mayer.

Schwäbisches Lernkonzept schützt vor Gewalt und Sucht im Jugendalter

„Obwohl finnische Schüler in Pisa-Studien Spitzenplätze erzielen, mangelt es Kindern und Jugendlichen oft an sozial-emotionalen Kompetenzen“, sagt Iris Björnberg. Diese Basiskompetenzen schützen sie später vor Gewalt und Sucht im Jugendalter. Beides sind Probleme, die in Finnland überdurchschnittlich häufig auftreten. „Suchtmittel sind eben oft die einzige Lösung, wenn man negative Gefühle dauerhaft ignoriert. Genauso wie Gewalt“, erklärt Björnberg.

Augsburger Konzept soll in ganz Finnland verbreitet werden

Langfristig soll Papilio in Kitas im ganzen Land implementiert werden. Derzeit arbeitet Björnberg gemeinsam mit den deutschen Papilio-Kollegen und dem finnischen Unterstützerverein „Lapset ensin ry/Barnen först rf“ (Kinder zuerst) daran, die Strukturen dafür aufzubauen. Sobald im kommenden Sommer die Ergebnisse der wissenschaftlichen Erhebungen vorliegen, will man Papilio weiter voranbringen.

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