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„Augsburger Stadtsommer“ soll Stadt nach Corona wieder beleben
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Gemeinsames Projekt

„Augsburger Stadtsommer“ soll Stadt nach Corona wieder beleben

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Archivbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Laura Cedrone

Durch den „Augsburger Stadtsommer“ soll Lust auf das Stadtleben in Corona-Zeiten ankurbeln. Dafür bündelt die Stadt, Augsburg Marketing und Regio Tourismus ihre Aktionen im Bereich Gastronomie, Kultur und Wirtschaft.

Unter dem Begriff „Augsburger Stadtsommer“ bündeln die Stadt Augsburg, Augsburg Marketing und die Regio Augsburg Tourismus GmbH Akteure und Aktionen zur Belebung des Stadtlebens. Auch Corona-bedingte Verdienstausfälle in der Gastro-, Kultur und Schaustellerbranche sollen dadurch gemildert werden. 

Ein Stück Normalität und Abwechslung

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„Angepasst an die geltenden Corona-Auflagen will der Augsburger Stadtsommer allen Augsburgerinnen und Augsburgern und allen Gästen der Stadt wieder ein Stück Normalität und Abwechslung bieten und zeigen, wie schön und lebenswert Augsburg ist. Weil größere Veranstaltungen und Fernreisen nicht möglich sind, laden wir dazu ein, den Sommer hier in Augsburg zu erleben und die Stadt neu zu entdecken“, betont Oberbürgermeisterin Eva Weber. 

Wieder mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum   

Gemeinsam mit Augsburg Marketing und der Regio Augsburg Tourismus GmbH setzt die Stadt das Maßnahmenpaket „Augsburger Stadtsommer 2020“ um. Ziel sei es, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum wieder zu steigern, das kulturelle Leben anzukurbeln und auch Gästen aus dem Umland Lust auf Augsburg zu machen. „Mit dem Augsburger Stadtsommer unterstützen wir bewusst unsere heimische Gastronomie, den Einzelhandel sowie die Kultur-, Tourismus- und Veranstaltungsbranche, wo aufgrund der Corona-Krise erhebliche und zum Teil existenzgefährdende Umsatzrückgänge zu verzeichnen sind“, sagt OB Weber. 

Größere Freischankflächen fürs Gastgewerbe

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Cafés und Restaurants wird die Möglichkeit eingeräumt, trotz geltender Abstandsregeln mehr Gäste zu bewirten. Um bestehende Außenflächen zu erweitern oder neue Ausschankflächen zu schaffen, sollen zum Beispiel Parkplätze in Bewirtungsflächen umgewandelt werden. Für diese temporäre Sondernutzung erhebt die Stadt Augsburg keine Gebühren. Eine zweitwese komplette Sperrung von Straßen, in denen sich viele gastronomische Betriebe befinden, ist ebenfalls angedacht und wird hinsichtlich der verkehrsrechtlichen Belange noch geprüft. 

Fahrgeschäfte und Süßwarenstände in der City

Bis zum 14. September werde dem Schausteller-Verband e.V. ermöglicht, zentrale Plätze in der Innenstadt mit Fahr- und Spielgeschäften sowie Süßwarenständen zu bespielen – sofern Hygiene- und sicherheitsrelevante Auflagen eingehalten werden. Um die gebeutelte Schausteller-Branche noch weiter zu unterstützen, hat der Stadtrat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Kleine Exerzierplatz vom 31. Juli bis 13. September als „Temporärer Freizeitpark“ bespielt werden kann. Der Schwäbische Schaustellerverband hat dazu ein Konzept erarbeitet.

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