Erstes Quartal 2019

Augsburger Roboterhersteller KUKA steigert Gewinn

2018 war ein herausforderndes Jahr für KUKA. Im ersten Quartal 2019 hat der Konzern deutlich mehr Gewinn erzielt.  Darauf führt KUKA das Ergebnis zurück.

KUKA steigerte im ersten Quartal 2019 seinen Gewinn um mehr als die Hälfte auf 15 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 45,1 Prozent auf 22 Millionen Euro.

Gemeinschaftsunternehmen mit Midea

Neben dem operativen Ergebnisbeitrag ist der Anstieg laut KUKA unter anderem auf eine veränderte Konsolidierungsmethode im Zusammenhang mit der Gründung des bereits im vergangenen Jahr angekündigten Logistic Gemeinschaftsunternehmen mit der Midea Group im Segment China zurückzuführen.

Umsätze überwiegend in Europa erzielt

Der KUKA Konzern konnte im ersten Quartal 2019 einen Auftragseingang in Höhe von 895,2 Millionen Euro verzeichnen. Damit liegt der Wert nahezu auf Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse im KUKA Konzern summierten sich im ersten Quartal 2019 auf 737,7 Millionen Euro und lagen damit knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Die Umsätze wurden überwiegend in Europa erzielt.

Sparte Systems schwächelt

Besonders gelitten hat die Sparte Systems. Die Umsätze reduzierten sich um 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Grund für den Rückgang liege im für das erste Halbjahr erwarteten deutlich herausfordernderen Marktumfeld. Auch das Abklingen des starken Investitionszyklus bei US-Automobilkunden habe sich ausgewirkt. Der Auftragsbestand hat sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent reduziert und betrug am 31. März 2019 2.197,6 Millionen Euro.

Prognose für 2019

Unter den gegenwärtigen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen sowie unter Abwägung der aktuellen Risiko- und Chancenpotenziale rechnet KUKA im Geschäftsjahr 2019 mit einer leicht steigenden Nachfrage. Wachstum wird vor allem aus Asien und hier insbesondere aus China erwartet. KUKA erwartet auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse im Gesamtjahr 2019 einen leicht steigenden Umsatz von rund 3,3 Milliarden Euro. „Wir rechnen aufgrund unserer Markterwartungen mit einer weiteren Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Effizienzmaßnahmen dann verstärkt greifen“, erklärt KUKA CEO Peter Mohnen

KUKA baut 350 Stellen in Augsburg ab

Ende März gab KUKA bekannt, insgesamt rund 4.000 Stellen in 2019 zu streichen, davon 350 in Augsburg. Dieser Abbau soll in sogenannten indirekten Bereichen erfolgen. Das betrifft vorrangig Verwaltungsbereiche. Bereits im Vorjahr hat KUKA die Mitarbeiterzahl in Augsburg um 150 reduziert. Auch in der Produktion hat es hier Abstriche gegeben. Die Zahl der Leiharbeiter wurde bis Februar 2019 von 500 (in Spitzenzeiten) auf 100 reduziert. Außerdem wurde ein Einstellungsstopp verhängt.

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Umsätze überwiegend in Europa erzielt

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Sparte Systems schwächelt

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