Corona-Lockerungen

Augsburger Maximilian’s: Öffnungs-Strategie stößt auf Unverständnis

Die Perspektivlosigkeit macht Michael Artner zu schaffen. Der Assistant General Manager des Augsburger Hotels Maximilian’s fordert von der Politik vor allem eines: Planungssicherheit. Weshalb die derzeitigen Strategien bei ihm auf Unverständnis stoßen.

Die ersten Öffnungen nach dem zweiten Corona-Lockdown haben begonnen. Dem Hotel Maximilian’s in Augsburg hilft dies aber wenig. Noch immer dürfen nur Geschäftsreisende übernachten. Und das genügt bei weitem nicht. Michael Artner, Assistant General Manager, erklärt: „Zwar machen Geschäftsreisende normalerweise gut 70 Prozent unserer Gäste aus. Aber derzeit haben wir auch hier kaum Buchungen. Gerade aus dem Ausland nicht. Momentan sind wir nur zu gut 20 Prozent ausgelastet.“ Und dass, obwohl umfangreiche Hygienekonzepte vorhanden sind, und Abstände eingehalten werden können. Im Maximilian’s macht sich deshalb Unverständnis breit.

Maximilian’s beteiligt sich an bundesweiter Protestaktion

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Dabei ist das Augsburger Hotel kein Einzelfall. Die ganze Branche aus Hotellerie und Gastronomie befindet sich in einer prekären Situation. Deswegen startete auch die DEHOGA die Aktion „Gedeckter Tisch“. Hierbei deckten Gastronomen ihre Tische auf, um auf ihre Lage und die schwierigen Verhältnisse aufmerksam zu machen. Das Maximilian’s beteiligte sich ebenfalls. Die Botschaft die dahinter steck ist dabei klar. Michael Artner sagt: „Wir brauchen endlich eine Perspektive. Können wir an Ostern öffnen, oder vielleicht erst später? Ein ständiges Auf und Zu können wir nicht tragen. Wir sind Unternehmer und müssen deshalb planen.“ Inzwischen zeichnen sich aber erste Perspektiven ab. Diskutiert wird derzeit, ob bald wieder die Außenbewirtung erlaubt sein wird. „Das ist zwar ein guter Anfang“, erklärt Artner, „aber das genügt nicht. Bei den jetzigen Temperaturen möchte doch kein Gast ab 17.00 Uhr mehr draußen essen.“

Michael Artner: Wir brauchen ein klares Signal

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Deshalb ist der Appell den Michael Artner an die Politik stellt deutlich: „Wir brauchen ein Signal!“ Ein Signal, wann und unter welchen Bedingungen wieder geöffnet werden darf. Dabei dürfe man sich auch nicht nur an Inzidenzzahlen klammern, erklärte Artner. Viel mehr solle darauf geachtet werden, wie die Betriebe Hygienestandards umsetzen können und eventuell Schnelltests eingesetzt werden können. „Gerade in der Gastronomie steht die Hygiene auch unabhängig von Corona an oberster Stelle. Außerdem zeigt er uns das verwaiste Restaurant maximilian°s . „Die Tische sind auch so schon mit großen Abständen aufgestellt. Und die Hygienekonzepte haben schon einmal bewiesen, dass sie funktionieren“, sagt er und ergänzt: „Warum jetzt manche Branchen wieder öffnen dürfen, wir aber trotz gut funktionierender Konzepte nicht, ist für mich unverständlich.“

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