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Augsburger Hilfsorganisationen wählen ihr Sprachrohr
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Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen

Augsburger Hilfsorganisationen wählen ihr Sprachrohr

 Günter Gsottberger, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen, Foto: Augsburger Hilfsorganisationen

Bereits zum fünften Mal wurde Günter Gsottberger zum Sprecher der Augsburger Hilfsorganisationen gewählt und erhält damit die Stimme von 1.2000 Ehrenamtlichen sowie 42.000 Mitgliedern. Kein Wunder: Zahlreiche Herausforderungen konnte er in der Vergangenheit erfolgreich meistern – im Namen des Ehrenamts.

Die Vertretungen der fünf großen Augsburger Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst haben ihren Sprecher gewählt: Bereits in der fünften Amtszeit fungiert Günter Gsottberger künftig als Sprachrohr der Arbeitsgemeinschaft. Bis 2015 wird Gsottberger an der Spitze der Interessensvertretung der Verbände stehen.

Ehrenamtliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit

In seiner Dankesrede beleuchtete Gsottberger die Erfolge der Arbeitsgemeinschaft in seiner bisherigen Amtszeit und seit der vertraglichen Gründung im Jahr 2008: „Schwierige Aufgaben und Herausforderungen stehen dem Bündnis jedoch auch weiterhin bevor“, verkündete Gsottberger weiter. „Es kommt auch in Zukunft darauf an, deutlich zu machen, was Ehrenamtliche aller Verbände in vielfältigen Diensten Tag für Tag freiwillig für die Stadtgesellschaft leisten.“ Dies sei weder eine Selbstverständlichkeit, noch käme die Arbeitsgemeinschaft völlig ohne Unterstützung aus.

Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen für das Ehrenamt

Auch künftig will sich die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen für Themen wie die Würdigung ehrenamtlichen Engagements oder die breite Unterstützung der Arbeit der Hilfsorganisationen stark machen. Günter Gsottberger, der auch Stadt- und Kreisgeschäftsführer der Augsburger Malteser ist, wurde von den Vertretern der Organisationen für seine bisherige Arbeit gelobt. Der Vorsitzende der Augsburger DLRG, Armin Voß, äußerte sich über Gsottbergers Verdienste und Engagement: „In den vergangenen fünf Jahren hat er viel persönliche Energie und Zeit in die Förderung des Ehrenamtes, die Themen einer gelebten Anerkennungskultur und in viele weitere gemeinsame Interessen von uns allen investiert.“

„Rettet die Retter“ zur frühkindlichen Prägung zum Thema „Helfen“

„Die Aufgabe ist weiterhin keine einfache, aber ich kann unserem Sprecher die volle Unterstützung der Augsburger Hilfsorganisationen zusichern“, ergänzte stellvertretend für die Gesamtheit der Verbände der Johanniter-Regionalvorstand Gertrud Streit-Doderer. Sie hob insbesondere den Einsatz um das Projekt „Rettet die Retter“ hervor. Dieses deutschlandweite Projekt des Bundesinnenministeriums zur positiven, frühkindlichen Prägung zum Thema „Helfen“ konnte Günter Gsottberger – trotz zahlreicher renommierter bundesweiter Mitbewerber – mit der Hilfsorganisations-Arbeitsgemeinschaft nach Augsburg holen und die Augsburger Puppenkiste als Projektpartner gewinnen.

Schirmherr Gandenheimer betont gemeinschaftlichen Nutzen des Bündnisses

Der ehemalige Augsburger Bürgermeister und Stadtrat Theo Gandenheimer betonte als Schirmherr des Hilfsorganisations-Bündnisses: „Die Hilfsorganisationen haben gemeinsam einen wichtigen Schritt machen können, der allen zu Gute kommt. Nicht nur den einzelnen Verbänden, sondern auch der Stadt Augsburg und letztendlich allen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.“ Gandenheimer freut sich auf die Fortführung der guten und beispielhaften Kooperation zwischen allen Hilfsorganisationen in Augsburg.

Auch stellvertretender Bündnis-Sprecher Chodora in seinem Amt bestätigt

Als stellvertretender Sprecher des Bündnisses wurde Werner Chodora ebenfalls einstimmig in seinem Amt bestätigt. „Auch dies dokumentiert die hohe Kontinuität der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen, die rund 1.200 aktive Ehrenamtliche und gut 42.000 Mitglieder vertritt“, ergänzte BRK-Kreisgeschäftsführer Michael Gebler.

Politik soll Ehrenamt konkret fördern

Das nächste Ziel der Interessensvertretung ist es, die Politik stärker dafür zu gewinnen, den gesellschaftlichen Status der Ehrenamtlichen sowohl durch gelebte Anerkennungskultur als auch durch konkrete Unterstützung zu fördern. Zudem sei eine zusätzliche Vernetzung der Arbeit der unterschiedlichen Hilfsorganisationen und die Einbindung der Wirtschaft ein vorrangiges Ziel.

Augsburger Hilfsorganisationen verbinden sich

Arbeiter Samariter Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst bilden die „Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen in der Stadt Augsburg“. Die Gesellschaft dient dem Zweck des Zusammenschlusses der Hilfsorganisationen, um nach außen hin mit einer Stimme zu sprechen und geschlossen aufzutreten. Dies umfasst Angelegenheiten, welche im gemeinsamen Interesse aller beteiligten Hilfsorganisationen sind, ohne jedoch die jeweiligen Verbandsinteressen im Einzelfall zu tangieren. Über 1.200 Menschen engagieren sich aktiv und ehrenamtlich bei den Hilfsorganisationen, rund 42.000 Menschen unterstützen die Retter in Augsburg durch eine Mitgliedschaft.

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