Stadt Augsburg

Augsburger FOS/BOS: Sanierung für 88 Millionen Euro

Die Stadt Augsburg ist für eine Generalsanierung von FOS, BOS und Wirtschaftsschule statt einem Neubau. Die Erneuerung kostet rund 88 Millionen.

Das 1967 eröffnete Schulzentrum am Alten Postweg mit Fachober- und Berufsoberschule sowie Reischlescher Wirtschaftsschule  ist in die Jahre gekommen.

Größere bauliche Eingriffe nötig

In den letzten Jahren ließ die Stadt bereits brandschutztechnische Defizite beheben. Dabei stellte sich heraus, dass die Mängel in der Bausubstanz immer weiter wachsen. Zum Erhalt der Bausubstanz sowie für einen geordneten Schulbetrieb sind größere bauliche Eingriffe nötig. Von 2014 bis 2016 wurde in einem ersten Bauabschnitt die Aula grundhaft saniert und den heutigen Brandschutz-Anforderungen angepasst. 6 Millionen Euro wurden in diesen ersten Abschnitt investiert.

Allgemeine Zustand hat sich weiter verschlechtert

Anfang 2016 verschlechterte sich der allgemeine Bauzustand der FOS/BOS erheblich. Es traten insbesondere eine Vielzahl undichter Stellen der Dachhaut im Bereich der Altbau-Substanz auf. Bereits im Sommer 2016 gab es deshalb ein Gespräch zwischen der Schul- und Bauverwaltung mit dem Ergebnis, dass die Generalsanierung des gesamten Schulkomplexes eine sinnvolle Maßnahme sei.

Nutzbarkeit der Schule massiv eingeschränkt

Die Nutzbarkeit der Schule ist mittlerweile massiv eingeschränkt. Wetterschutzdächter und einer Abdichtung der Dachhülle schaffen vorerst Abhilfe gegen die Regenwasserprobleme. Für eine Entlastung sollen auch bis Ende des Jahres Container auf dem Schulgelände errichtet werden. Während der eigentlichen Sanierung werden die betroffenen Abschnitte nach und nach in weitere Container ausgelagert. Der Schulbetrieb für die 2.300 Schüler soll aber nicht unterbrochen werden.

Bauverwaltung ist klar für eine Sanierung

Die Bauverwaltung der Stadt Augsburg hat sich klar für eine Sanierung ausgesprochen. Ein Neubau sei teurer, so Bildungsreferent Hermann Köhler. 109 Millionen würde ein Neubau kosten, schätzt die Bauverwaltung. Für eine Generalsanierung setzt sie hingegen 88,4 Millionen Euro an. Ein Bau an anderer Stelle käme nicht infrage. „Etwas Vergleichbares wie dieses Grundstück haben wir nicht. Und einen Neubau auf dem Grundstück sieht die Bauverwaltung als nicht sinnvoll“, erklärt Köhler. Bevor die Sanierung aber starten kann, muss die Regierung erst noch die Fördermittel zusichern.

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Größere bauliche Eingriffe nötig

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