Augsburger Zukunftspreis 2016

Augsburg vergibt den Zukunftspreis 2016: Das sind die Preisträger

Die Projekte der Zukunftspreis-Gewinner. Foto: Angelika Jekic

Am Freitag, 28. Oktober, verliehen der Dritte Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitsreferent Reiner Erben den Zukunftspreis 2016. Diese sechs Gewinner konnten sich über eine Auszeichnung freuen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Überreicht wurde der Zukunftspreis im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses. Beworben hatten sich dieses Jahr 25 Projekte, die von Vereinen, Institutionen, Schulen, Unternehmen und Privatleuten eingereicht wurden. Eine unabhängige Jury aus Gesellschaft und Politik kürte fünf Preisträger, die jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro erhielten.

Schüler vergeben erstmals Sonderpreis

Neu in diesem Jahr war neben den fünf Preisträgern die erstmalige Verleihung eines Zusatzpreises ebenfalls in Höhe von 1.000 Euro. Dieser wurde durch die Schülerjury einer Augsburger Schule vergeben. „Wenn es um die Zukunft geht, sollte die künftig in Verantwortung stehende Generation auch jetzt schon ein Wort mitreden“, so Nachhaltigkeitsreferent Reiner Erben. Ausgewählt wurde der Preisträger von der elften Klasse des Schuljahres 2015/16 der städtischen Berufsschule IV (Welserschule). Die Stadtsparkasse Augsburg ermöglichte auch 2016 wieder als Sponsor den Augsburger Zukunftspreis.

Die Preisträger des Augsburger Zukunftspreis 2016

Geehrt wurden Angelika Jekic (Die Bunten – ein inklusives Orchesterprojekt in Augsburg), Fikret Yakaboylu (Kültürverein und Kulturcafé Neruda), Susanne Thoma (VOLLDABEI – mobile Kulturwerkstatt), AWO Augsburg und Lebensraum Schwabencenter (Wohnzimmer im Schwabencenter) und der Grow Up! Interkultureller Garten Augsburg e. V. Der Sonderpreis ging an Silvia Malyevacz-Winderlich und den Prisma e.V. für „füreinanderda“.

Kiefer ruft zum Blick über den Tellerrand auf

„Ihr Engagement macht mich zuversichtlich, dass wir es schaffen, Augsburg und ein kleines bisschen auch die Welt besser zu machen“, bedankte sich Bürgermeister Kiefer bei allen Akteuren. Wie der Sozialbürgermeister ausführt, „sind wir aber auch gefordert, über unseren Tellerrand und unsere Stadtgrenze hinauszuschauen und global verantwortlich zu handeln. Zum Beispiel müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir eigentlich wirtschaften müssen, damit auch die Menschen außerhalb Europas und außerhalb reicher Länder ein gutes Leben haben. Auch Fluchtursachen anzugehen, betrifft eine Stadt wie Augsburg.“ Das Thema Flüchtlinge sei nicht ohne Grund eines seiner Hauptanliegen.

Darum ist der Preis für Augsburg wichtig

Finanziert wird der Augsburger Zukunftspreis durch die Stadtsparkasse Augsburg. Vorstandsmitglied Cornelia Kollmer erklärte: „Um Augsburgs Zukunft lebenswert, umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten, bedarf es des Zusammenwirkens aller. Der Zukunftspreis stärkt insbesondere das Bürgerschaftliche Engagement. Er ermutigt die Menschen, selbst Initiative zu ergreifen und Verantwortung für die Entwicklungen in unserer Stadtgesellschaft zu übernehmen. Ohne aktive Bürgerinnen und Bürger wäre vieles in Augsburg gar nicht möglich.“ Für das Finanzinstitut ist das Sponsoring des Zukunftspreis ein wichtiges Anliegen. „Es geht darum, Menschen unterschiedlichster Herkunft, mit unterschiedlichen Talenten, mit und ohne Handicap, in unterschiedlichsten Lebenssituationen zu verstehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Gemeinsam mit ihnen zu arbeiten und etwas zu schaffen, das Sinn gibt und alle stärkt“, so Collmer.

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