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Augsburg verbietet illegale Sportwetten: Gericht steht dahinter
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Stadt Augsburg

Augsburg verbietet illegale Sportwetten: Gericht steht dahinter

 Symbolbild. Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Bereits seit geraumer Zeit beobachtet die Stadt Augsburg eine tendenzielle Zunahme von illegalen Sportwetten im Stadtgebiet. Deshalb hat sich das Ordnungsreferat entschlossen, diesen Sportwettbüros und Sportwett-Terminals in gastronomischen Betrieben entgegenzuwirken – unter Zustimmung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Aufgrund der Wettarten ist die von diesen Wettangeboten ausgehende Suchtgefahr besonders hoch. Deshalb will das Ordnungsreferat gegen diese Wettanbieter konsequent vorgehen, sofern diese materiell illegale Wetten anbieten. Diese Vorgehensweise hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in vollem Umfang bestätigt.

Stadt will dem Auftrag der Gesundheitsvorsorge gerecht werden

„Mit der stringenten Vorgehensweise der Ordnungsbehörde versuchen wir die Ausbreitung von materiell illegalen Wetten, hierbei handelt es sich um verschiedenen Arten von Livewetten, zu unterbinden und damit gleichzeitig unserem präventiven Auftrag der Gesundheitsvorsorge mit Blick auf Abhängigkeiten und Süchte gerecht zu werden“, so Ordnungs- und Sportreferent Dirk Wurm.

„Vorgehensweise der Stadt Augsburg vollumfänglich bestätigt“

„Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Vorgehensweise der Stadt Augsburg dadurch vollumfänglich bestätigt, wonach die Untersagung dieser illegalen Wetten den Zielen des Jugend- und Spielerschutzes auf Grundlage des Glückspielstaatsvertrages dient“, erläutert Dirk Wurm. Durch diesen Beschluss im einstweiligen Rechtsschutzverfahren wird die Vorgehensweise der Stadt Augsburg nun höchstrichterlich bestätigt. Die Untersagungen der materiell illegalen Wetten durch die Stadt Augsburg waren inhaltlich bestimmt und klar formuliert. Es wurde außerdem umfassend dargelegt, welche Wettarten aus Sicht der Stadt materiell unzulässig sind.

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Stadt untersagt materiell illegale Wetten

Dabei handelt es sich um Livewetten auf Ereignisse sowie den Zeitpunkt, die Anzahl und das Verhältnis der Ereignisse. Beispielsweise geht es um Livewetten auf das erste beziehungsweise nächste Tor, Livewetten auf Halbzeitergebnisse, Livehandicapwetten oder Livewetten auf die ersten zehn Minuten eines Spiels. Vor dem Hintergrund dieser Gerichtsentscheidung beabsichtigt die Stadt Augsburg zur Suchtprävention weiter gegen Sportwettvermittler vorzugehen, in dem sie materiell illegale Wetten untersagt. Außerdem will die Stadt dem ausufernden Angebot von Sportterminals in Gaststätten weiterhin intensiv entgegenwirken.

„Es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen“

„Manchmal kommen sich die Kommunen bei ihrem Kampf gegen die Ausbreitung des Glückspiels jeglicher Art zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wie Don Quichotte vor, es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen. Es ist daher sehr schön, dass auch dieser Kampf erfolgreich sein kann und wir hoffen als Stadt Augsburg, dass weitere bayerische Kommunen unserer Vorgehensweise folgen werden“, so Dirk Wurm weiter.

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