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Augsburg: Neue Wege im Kampf gegen Langzeit-Arbeitslosigkeit
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185.000 Euro-Förderung

Augsburg: Neue Wege im Kampf gegen Langzeit-Arbeitslosigkeit

 Landrat Martin Sailer, Johannes Hintersberger und Dr. Stefan Kiefer. Foto: StMAS

Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger hat am 29. Mai die ersten Förderbescheide an die Jobcenter Augsburg-Stadt und Augsburg Land übergeben. Sie sind für zwei neue Projekte zur Bekämpfung der Langzeit-Arbeitslosigkeit gedacht.

„Um Langzeit-Arbeitslosigkeit wirkungsvoll zu bekämpfen, reicht es oft nicht, nur die Betroffenen selbst zu unterstützen. Größere und nachhaltigere Erfolge erzielen wir, wenn wir die ganze Familie in den Blick nehmen. Diese Erfahrung haben wir in Modell-Projekten gemacht. Deshalb unterstützen wir mit dem neuen Projekt CURA die ganze Familie und geben auch den Kindern Perspektiven. Dazu sollen Jobcenter und Jugendamt noch intensiver zusammenarbeiten. Ich freue mich, dass wir CURA an zehn Standorten im Landesvergleich mit relativ erhöhter Arbeitslosigkeit mit insgesamt 1,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds unterstützen können“, so Hintersberger.

Neue berufliche Perspektiven für Betroffene

Das Projekt wurde zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit entwickelt. Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Regionaldirektion, sagt: „Hier rücken Jugendhilfe und Jobcenter unter einem Dach zusammen und begleiten Familien mit langzeitarbeitslosen Eltern auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Arbeits- und Familien-Leben. CURA arbeitet mit allen Generationen einer Bedarfs-Gemeinschaft. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass es so gelingt, verfestigte Langzeit-Arbeitslosigkeit aufzubrechen. Wir erwarten uns von CURA neue berufliche Perspektiven für diese Familien!"

„Auch der Landkreis Augsburg freut sich über diesen Förderbescheid. Gerade Familien und insbesondere Kinder leiden, wenn ein Elternteil in der Familie von Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffen ist. Hier bietet das Projekt CURA echte Perspektive!“, so der Augsburger Landrat Martin Sailer. Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl ergänzte: „Die gesellschaftliche Entwicklung und die Hinführung zu Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt, und damit eine gesamtheitliche Integration, erfordern ein gemeinsames Gestalten und Handeln. Hier gehen das Jobcenter und das Amt für Kinder, Jugend und Familie gemeinsam und aktiv in einem ganzheitlichen Ansatz auf diese Familien zu. Da sind wir mit dem Projekt CURA auf dem richtigen Weg.“

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Gegen urbane Arbeitslosigkeit

CURA steht für das ‚Coaching von Familien zur Bekämpfung urbaner Arbeitslosigkeit‘ und ist ein Projekt, das das Bayerische Arbeitsministerium zusammen mit der Arbeitsverwaltung entwickelt hat. Die Projekte in Augsburg sind die ersten und bereits am 1. Mai gestartet. Sie dauern zwei Jahre. In den Augsburger Projekten sollen insgesamt 200 Teilnehmende unterstützt und betreut werden. Die Gesamtkosten für CURA in der Stadt und im Landkreis Augsburg betragen 185.000 Euro. Diese werden hälftig aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Bayern und aus Mitteln der Arbeitsverwaltung finanziert.

Langzeit-Arbeitslose trotz bayernweit guter Arbeitsmarkt-Lage

„Die Arbeitsmarkt-Lage in Bayern ist so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr. Mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 2,9 Prozent in Schwaben haben wir faktisch Vollbeschäftigung erreicht. Jetzt konzentrieren wir uns noch stärker darauf, auch die Menschen wieder in Arbeit zu bringen, die das trotz der hervorragenden Ausgangslage noch nicht geschafft haben. Das Projekt CURA ist dabei ein wichtiger Baustein“, so Hintersberger abschließend.

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