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Augsburg investiert 13 Millionen Euro in neuen Wertstoffhof
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Kleinere Wertstoffhöfe werden geschlossen

Augsburg investiert 13 Millionen Euro in neuen Wertstoffhof

 Reiner Erben, Gesundheitsreferent der Stadt Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Gegen Ende 2019 soll in Augsburg an der Straße Unterer Talweg ein modernes Großraumdepot mit einem Wertstoffhof eröffnen. Derweil werden andere Depots geschlossen. Rund 60 Beschäftigte sollen künftig auf dem 18.500 Quadratmeter großen Gelände in Haunstetten tätig sein.

Der entsprechende Projektbeschluss wurde in der jüngsten Stadtratssitzung gefasst. Rund 50 Mitarbeiter des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebes der Stadt Augsburg (aws) sowie zehn Mitarbeiter des Amtes für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen (AGNF) werden dort beschäftigt sein.

Zentrale Depots geplant

Während das neue Depot eröffnet, werden die bisherigen Depots in der Isarstraße/Haunstetten und Hessingstraße/Göggingen schrittweise geschlossen. An diesen Standorten wären umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig gewesen. „Die kleineren Wertstoffhöfe in Augsburg sollen geschlossen und durch vier große Anlagen ersetzt werden. Mit dem geplanten Depot entsteht nun ein energetisches Highlight. Der Baubeginn ist für das Jahr 2018 angesetzt, mit dem Abschluss der Arbeiten rechnen wir Ende 2019“, erklärt Reiner Erben, Umweltreferent der Stadt Augsburg. Im Rahmen des Konzepts der Stadt werden zentrale Depots mit besseren räumlichen Bedingungen für Mitarbeiter und Bürger angestrebt.

Neuer Wertstoffhof und Servicepunkt

Die Erschließung des neuen Wertstoffhofs erfolgt dreispurig entlang der nördlichen Grundstücks-Grenze und ergibt so bis zum Info-Point einen Stauraum für rund 50 Fahrzeuge. Rund 25 Großcontainer werden etwas vertieft aufgestellt, damit diese kundenfreundlich beladen werden können. Zusätzlich zum Wertstoffhof wird auch ein Servicepunkt auf dem Gelände errichtet. Die Verwaltungs-Räume befinden sich im 1. Obergeschoss mit Sichtverbindung zum Wertstoffhof und in den Depothof. Sämtliche Ebenen sind über den Aufzug barrierefrei erreichbar. Ausgenommen sind hierbei die Technik-Räume im Untergeschoss. Das neue Gebäude soll einen Plus-Energiehaus-Standard aufweisen.

Photovoltaik-Aufstellflächen auf dem begrünten Dach

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Das Personal-Gebäude ist als Holz-Stahlbeton-Hybridkonstruktion konzipiert. Damit werden in der Gebäudehülle die guten Eigenschaften einer Holzaußenwand genutzt. Im Inneren stehen dagegen durch die Stahlbeton-Decken hohe Speichermassen zur Verfügung, gewähren aber auch aus Brand- und Schallschutz. Die Beheizung beziehungsweise Kühlung erfolgt über thermische Bauteil-Aktivierung. Die Hallendach-Flächen sind begrünt und werden als Photovoltaik-Aufstellflächen genutzt beziehungsweise sind dafür ausgelegt. Das Regenwasser des Flugdaches wird in einer Zisterne gesammelt und kann zur Fahrzeugreinigung beziehungsweise zur Fahrzeug-Befüllung genutzt werden.

Startpunkt für Reinigungs-Gruppen und Räum-Fahrzeuge

Von diesem „Wertstoff- & Servicepunkt Unterer Talweg“ aus werden künftig im Sommer die mobilen Reinigungs-Gruppen sowie die Groß- und Kleinkehrmaschinen ausrücken. Diese werden die Stadtteile Haunstetten, Göggingen, Inningen und Bergheim sauber halten. Im Winter werden von hier aus die Räum- und Streufahrzeuge zur Sicherung der Straßen, der öffentlichen Plätze und der Geh- und Radwege starten. Ein hierfür vorgesehenes Streugutlager hat kürzere Fahrstrecken in die jeweiligen Einsatzgebiete zur Folge. Die Kosten für das Bauprojekt Unterer Talweg belaufen sich auf voraussichtlich knapp 13 Millionen Euro.

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