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Für Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder dem passenden Studium kommt Corona-bedingt jetzt eine neue Herausforderung hinzu: das digitale Vorstellungsgespräch. Auf den Vocatium Videochats am 16. Juni und 5. Juli 2021 könne hierfür geübt werden. Die etablierte stattfindende Vocatium – Fachmesse für Ausbildung+Studium für die Region Augsburg soll in diesem Jahr im digitalen Format umgesetzt werden. Über 1100 Schüler von rund 30 regionale Schulen werden erwartet.
Veranstalter, Kooperationspartner, Schirmherren
Die Landräte Dr. Klaus Metzger und Herr Martin Sailer und die Oberbürgermeister Eva Weber haben die Schirmherrschaft übernommen. Überregionale Schirmherren sind die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Michael Piazolo.
Terminierte und spontane Gespräche
39 Aussteller informieren Schüler zur Berufs- und Studienwahl. Im Einzelnen beteiligen sich 26 Unternehmen, sechs Hochschulen/Akademien und Berufsfachschulen und sieben Beratungsinstitutionen. Das Besondere der Beratungsmesse bestehe in verbindlichen Gesprächsterminen zwischen den jugendlichen Besuchern und den Ausstellern.
Das Messeteam besuchte im April und im Mai 30 Schulen aus Augsburg und dem Umkreis. Den Schülern der jeweiligen Vorabgangsklassen wurden die Bildungsangebote der Aussteller im digitalen Unterricht vorgestellt. Bereits vor der Veranstaltung wurden die Gesprächswünsche von 54 Schulklassen mit insgesamt 2000 Schülern informiert. Aufgrund ihrer Wünsche wurden 1100 Jugendlichen ihre Termine zwei Wochen vor der Vocatium in individuellen Einladungsschreiben mitgeteilt. „Diese Verbindlichkeit baut Hemmungen ab und schafft Qualität‟, erklärt Vocatium -Projektleiterin Marie-Laure Rabourdin. „So können sie sich gut darauf vorbereiten.” Durch die passgenauen Gespräche sollen die jungen Menschen außerdem Selbstpräsentation und Kommunikation im Gespräch mit Fremden trainieren. 2021 werden die Gespräche per Videochat von zuhause aus geführt. Dadurch haben auch Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder bei den Gesprächen zu begleiten und eigene Fragen an die Aussteller zu richten.
Berufswahl trotz Corona nicht vernachlässigen
Die Corona-Krise stellt auch die schulische und außerschulische Berufsorientierung auf den Kopf. Persönliche Beratungen in der Schule sind nicht oder nur eingeschränkt möglich. Praktika entfallen. Workshops werden gestrichen, Berufsorientierungsmessen verschoben. Corona könnte den ohnehin für junge Menschen herausfordernden Berufseinstieg erschweren. Umso wichtiger ist es jetzt, sich rechtzeitig zu informieren und Möglichkeiten abzufragen. Auch ohne feste Termine können Videochat-Gespräche geführt werden. Spontanbesucher sind herzlich willkommen.