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Augsburg an vier Flüssen: Vortragsreihe in den Augsburger Wassertürmen
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Regio Augsburg Tourismus GmbH

Augsburg an vier Flüssen: Vortragsreihe in den Augsburger Wassertürmen

Skizze einer Wasserturbine. Foto: Tourismus GmbH Augsburg
Skizze einer Wasserturbine. Foto: Tourismus GmbH Augsburg

Am Mittwoch, den 16. Oktober 2013, findet um 19.00 Uhr der kostenlose Vortrag „An vier Flüssen – Die Nutzung der Augsburger Wasserkräfte im Industriezeitalter“ von Prof. Dr. Hans Frei statt.

Am 16. Oktober 2013 spricht Prof. Dr. Hans von Frei über die historische Bedeutung der Augsburger Flüsse.Im Anschluss an den Vortrag bietet die Regio Augsburg Tourismus GmbH eine kostenlose Führung durch die Wassertürme. Eine Anmeldung unter 0821 / 50 20 70 ist unbedingt erforderlich.

Kulturhistoriker widmete sich der Augsburger Wasserwirtschaft

Am Beckenrand des Augustusbrunnens vor dem Augsburger Rathaus findet man eine bildhafte Darstellung der wichtigsten Gewässer. Lech und Wertach verkörpern den Wasserreichtum als männliche Gestalten. Singold und Brunnenbach sind die weiblichen Pendants an ihrer Seite. Der Kulturhistoriker und scharfsinnige Beobachter Wilhelm Heinrich Riehl hat diesem Thema 1857 eine inhaltsreiche Studie mit dem Titel „An vier Flüssen“ gewidmet. Er hat die große Bedeutung der abgeleiteten Kanäle für historische Trinkwasser-Versorgung, Gewerbe und Industrie herausgestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Erfindung der Wasserturbine (1827) den Wirkungsgrad der Wasserläufe für die Energie-Gewinnung erheblich gesteigert. So ließen sich zwischen 1830 und 1860 zahlreiche Fabriken in Augsburg nieder. Sie entstanden fast ausnahmslos an Lech- und Wertachkanälen außerhalb der Altstadt. Auch in den Randgemeinden Göggingen, Pfersee und Oberhausen siedelten sich einige Fabriken an. Die wichtigste Rolle spielte das am Hochablass abgeleitete Lechwasser.

Augsburg will Teil des UNESCO-Welterbes werden

Aufgrund der historischen Wasserwirtschaft hat Augsburg im Sommer 2012 sein Interesse Kund getan in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen zu werden. Die endgültige Entscheidung, ob Augsburg für die Bewerbung um den Titel des UNESCO-Welterbes kommt, wird nicht vor 2017 fallen.  Gute Chancen rechnet man sich in Augsburg deshalb aus, weil die Themen Wasserwirtschaft und Industriekultur auf der aktuellen UNESCO-Liste selten sind.

Auch die Augsburger Wassertage waren bereits ein Erfolg

Auch im Rahmen der Augsburger Wassertage konnte man einiges über die Bedeutung der Flüsse in Erfahrung bringen. So konnte man alle Denkmäler der Augsburger Wasserwirtschaft an einem Tag besichtigen. Diese Möglichkeit hat man nur an einem der Wassertage. Hier wurden die Wassertürme am Roten Tor vorgestellt. An dem Termin vergangenes Wochenende konnten sogar absolute Besucherrekorde verzeichnet werden. Wir drücken Augsburg die Daumen und hoffen, dass die bedeutsame Wasserkultur zum Welterbe von UNESCO erklärt werden.

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