Digital Day 2019 Mittelstandsforum Bayerisch-Schwaben

Andres Santiago: Die Top-Speaker des Digital Days 2019 im Interview

Im Fokus des Digital Day 2019 Mittelstandsforum Bayerisch-Schwaben am 4. Juli stehen Themen rund um die Digitalisierung. Wir haben uns vorab mit den Top-Speakern unterhalten. Einer davon ist Andres Santiago, Geschäftsführer des vmm wirtschaftsverlags.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Santiago, stellen Sie sich bitte in drei Sätzen vor.

Ich bin Geschäftsführer des vmm wirtschaftsverlags. Damit bin ich verantwortlich für über 30 Mitarbeiter, die jeden Tag den Mittelstand in Sachen Außendarstellung und -kommunikation perfekt in Szene setzen. Privat trifft man mich schon mal in der WWK Arena oder am Rande des Basketballfelds bei den TOPSTAR Kangaroos in Stadtbergen, wo ich ehrenamtlich als Vorstand tätig bin.

Wie kommt es, dass der vmm wirtschaftsverlag zusammen mit Kommdirekt einen Digital Day veranstaltet?

Wir sind jeden Tag im Kontakt mit Unternehmen aus dem Mittelstand. Dabei kommen wir immer wieder auf ein Thema: Die Digitalisierung ist in vielen dieser Firmen noch nicht richtig angekommen. Das hat nicht immer budgetäre Gründe oder liegt daran, dass die Unternehmer keine Visionen hätten. Es ist vielmehr die Vielzahl der – nicht immer praktikablen – Möglichkeiten, welche die Unternehmer zurückschrecken lassen. Deswegen musste ein Tag her, an dem man sich austauschen kann und Praktiker dem Mittelstand Lösungen aufzeigen.

Was ist Ihr Thema auf dem Digital Day?

Digital Storytelling. Denn auch die Art, wie Unternehmen mit ihren Partnern, Kunden und potenziellen Arbeitnehmern kommunizieren, hat sich mit der Digitalisierung verändert. Wie genau und wie der Mittelstand diese Möglichkeiten ohne großen Aufwand für sich nutzen kann, das erkläre ich in meiner Quick Session.

Was versprechen Sie sich vom Digital Day?

Dass die Unternehmer mit vielen tollen Ideen und Inspirationen nach Hause gehen und eine Vorstellung haben, wie sie den nächsten Schritt der Digitalisierung in ihrem Betrieb anpacken können. Und natürlich den regen Austausch untereinander.

Wie digital arbeiten Sie?

Zwei Dinge nenne ich hier stellvertretend: Erstens unser digitales Nachrichtenportal B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Das haben wir – vor zig Evolutionsstufen – als Printalternative bereits 2001 ins Leben gerufen. Damals sorgten wir für allgemeines Erstaunen. Zweitens unser Redaktionssystem K4: Es erlaubt uns, unsere Kunden quasi zu uns an den Schreibtisch zu holen, egal wo sie in der DACH-Region sitzen. Das hatten wir auch schon auf den Rechnern installiert, als die meisten Dienstleister in diesem Segment Korrekturen noch per Fax und später dann als PDF hin- und her geschickt haben.  Solche Meilensteine haben natürlich positiv auf alle unsere digitalen Arbeitsprozesse gewirkt.

Wie digital leben Sie privat?

Die Behauptung, dass wir alle nicht vom Smartphone abhängig sind, wäre auch bei mir eine Lüge. Einkäufe bei den Großkonzernen im Internet versuche ich tatsächlich weitestgehend zu vermeiden. Zum einen, um unsere Region und deren Steuerzahler zu stärken. Zum anderen ist das Thema „letzte Meile“ im grünen Zeitalter nicht gelöst. Einzig ein Saugroboter erleichtert privat unseren Alltag. 

Ohne welches technische Gadget können Sie nicht mehr leben?

Um jetzt nicht Smartphone sagen zu müssen – vielleicht doch der Saugroboter???

Was können Sie im Zusammenhang mit der Digitalisierung nicht mehr hören?

Eigentlich nur die beiden Extreme. Nämlich diejenigen, die sagen, wir brauchen das nicht. Auf der anderen Seite diejenigen, die Horrorszenarien an die Wand werfen und andere überfordern. Wir müssen intensivere Versuche starten, Digitalisierung schrittweise verständlich und klar darzustellen und dadurch Begeisterung auszulösen. Wir sehen bei vielen mittelständischen Kunden, dass das funktioniert und das Thema aktuell deutlich an Fahrt aufnimmt.

Neben Andres Santiago erwarten Sie am 4. Juli weitere Top-Speaker mit praxisnahen Kurzvorträgen, etwa Tobias Wirth (fly-tech IT), Bernhard Manzl (Siemens) oder Ray Seibold (Boxbote/Innoit). Jetzt noch Tickets sichern!

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Ich bin Geschäftsführer des vmm wirtschaftsverlags. Damit bin ich verantwortlich für über 30 Mitarbeiter, die jeden Tag den Mittelstand in Sachen Außendarstellung und -kommunikation perfekt in Szene setzen. Privat trifft man mich schon mal in der WWK Arena oder am Rande des Basketballfelds bei den TOPSTAR Kangaroos in Stadtbergen, wo ich ehrenamtlich als Vorstand tätig bin.

Wie kommt es, dass der vmm wirtschaftsverlag zusammen mit Kommdirekt einen Digital Day veranstaltet?

Wir sind jeden Tag im Kontakt mit Unternehmen aus dem Mittelstand. Dabei kommen wir immer wieder auf ein Thema: Die Digitalisierung ist in vielen dieser Firmen noch nicht richtig angekommen. Das hat nicht immer budgetäre Gründe oder liegt daran, dass die Unternehmer keine Visionen hätten. Es ist vielmehr die Vielzahl der – nicht immer praktikablen – Möglichkeiten, welche die Unternehmer zurückschrecken lassen. Deswegen musste ein Tag her, an dem man sich austauschen kann und Praktiker dem Mittelstand Lösungen aufzeigen.

Was ist Ihr Thema auf dem Digital Day?

Digital Storytelling. Denn auch die Art, wie Unternehmen mit ihren Partnern, Kunden und potenziellen Arbeitnehmern kommunizieren, hat sich mit der Digitalisierung verändert. Wie genau und wie der Mittelstand diese Möglichkeiten ohne großen Aufwand für sich nutzen kann, das erkläre ich in meiner Quick Session.

Was versprechen Sie sich vom Digital Day?

Dass die Unternehmer mit vielen tollen Ideen und Inspirationen nach Hause gehen und eine Vorstellung haben, wie sie den nächsten Schritt der Digitalisierung in ihrem Betrieb anpacken können. Und natürlich den regen Austausch untereinander.

Wie digital arbeiten Sie?

Zwei Dinge nenne ich hier stellvertretend: Erstens unser digitales Nachrichtenportal B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Das haben wir – vor zig Evolutionsstufen – als Printalternative bereits 2001 ins Leben gerufen. Damals sorgten wir für allgemeines Erstaunen. Zweitens unser Redaktionssystem K4: Es erlaubt uns, unsere Kunden quasi zu uns an den Schreibtisch zu holen, egal wo sie in der DACH-Region sitzen. Das hatten wir auch schon auf den Rechnern installiert, als die meisten Dienstleister in diesem Segment Korrekturen noch per Fax und später dann als PDF hin- und her geschickt haben.  Solche Meilensteine haben natürlich positiv auf alle unsere digitalen Arbeitsprozesse gewirkt.

Wie digital leben Sie privat?

Die Behauptung, dass wir alle nicht vom Smartphone abhängig sind, wäre auch bei mir eine Lüge. Einkäufe bei den Großkonzernen im Internet versuche ich tatsächlich weitestgehend zu vermeiden. Zum einen, um unsere Region und deren Steuerzahler zu stärken. Zum anderen ist das Thema „letzte Meile“ im grünen Zeitalter nicht gelöst. Einzig ein Saugroboter erleichtert privat unseren Alltag. 

Ohne welches technische Gadget können Sie nicht mehr leben?

Um jetzt nicht Smartphone sagen zu müssen – vielleicht doch der Saugroboter???

Was können Sie im Zusammenhang mit der Digitalisierung nicht mehr hören?

Eigentlich nur die beiden Extreme. Nämlich diejenigen, die sagen, wir brauchen das nicht. Auf der anderen Seite diejenigen, die Horrorszenarien an die Wand werfen und andere überfordern. Wir müssen intensivere Versuche starten, Digitalisierung schrittweise verständlich und klar darzustellen und dadurch Begeisterung auszulösen. Wir sehen bei vielen mittelständischen Kunden, dass das funktioniert und das Thema aktuell deutlich an Fahrt aufnimmt.

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