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aitiRaum-Dialog: Mehr Sicherheit in der digitalen Welt
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aiti-Park – IT-Gründerzentrum GmbH

aitiRaum-Dialog: Mehr Sicherheit in der digitalen Welt

 Hansjörg Durz beim ersten aitiRaum-Dialog. Foto: aitiRaum

Beim Thema IT kennt sich Hansjörg Durz, MdB und Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, aus. Im aiti-Park gab er sein Know-how an die wissbegierigen Gäste des aiti-Raum-Dialogs weiter.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Was hat es mit der Digitalen Agenda auf sich? Wie kann IT-Sicherheit umgesetzt werden? Und wie können Gründer in der IT-Branche gefördert werden? Diese Fragen konnte Hansjörg Durz, Mitglied des Bundestages und des Ausschusses Digitale Agenda, bei seinem Besuch im aiti-Park klären. Im Rahmen des aitiRaum-Dialogs informierte Durz über seine Arbeit im Ausschuss Digitale Agenda und diskutierte mit den Gästen über die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz und informierte ausführlich über Förderungsmöglichkeiten für Gründer.

Köpfe der Digitalen Welt bilden Kapital der Zukunft

 „Es existiert heute kein Lebensbereich mehr, der nicht von der Digitalisierung erfasst wird. Die Digitalisierung wird künftig vor keinem Wirtschaftsbereich Halt machen. Daher ist es wichtig, dass wir die Chancen und Potentiale der Digitalisierung ergreifen. Den kommenden Herausforderungen können sich Politik und Wirtschaft nur gemeinsam stellen und im Dialog unterschiedliche Anforderungen klären. Unverzichtbar ist die Vernetzung zwischen den Existenzgründern, der Wirtschaft, den Forschungseinrichtungen, privaten Geldgebern und vor allem Fördereinrichtungen. Die jungen Köpfe in der Digitalen Welt bilden das Kapital unserer wirtschaftlichen Zukunft. Sie treiben die Innovationen voran und schaffen Arbeitsplätze.“, so Hansjörg Durz in seinem Gespräch mit ausgewählten Unternehmern.

Politische Rahmenbedingungen sind für Digitale Wirtschaft erforderlich

„ Die Digitale Wirtschaft wächst mit einem hohen Tempo. Damit diese Dynamik auch in anderen Branchen, der Wissenschaft und im öffentlichen Dienst wirken kann, brauchen wir neben einem zielführenden Dialog auch die entsprechenden politischen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie konkrete Maßnahmen“, sagte Stefan Schimpfle, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums bei der Begrüßung der Teilnehmer des ersten aitiRaum-Dialogs, bei dem Aspekte der Digitalen Agenda, der EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie des geplanten IT-Sicherheitsgesetzes diskutiert wurden.

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Deutschland soll auch künftig einer der sichersten digitalen Standorte bleiben

Die IT-Sicherheitslage in Deutschland ist angespannt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhält kontinuierlich eine Vielzahl von Informationen zur aktuellen Bedrohungssituation. Die Angriffe erfolgen zunehmend zielgerichteter, technologisch ausgereifter und komplexer. Schwachstellen werden durch Angreifer immer schneller identifiziert. Mit der Digitalen Agenda will die Bundesregierung einen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland weiterhin einer der sichersten digitalen Standorte weltweit bleibt.

Sicherungspflichten für Betreiber und Anbieter

Durch das geplante IT-Sicherheitsgesetz soll eine signifikante Verbesserung der Sicherheit informationstechnischer Systeme in Deutschland erreicht werden. Die Neuregelungen dienen der Verbesserung des Schutzes der Verfügbarkeit, der Integrität und Vertraulichkeit datenverarbeitender Systeme. Der Schutz von IT-Systemen Kritischer Infrastrukturen und der für den Infrastrukturbetrieb nötigen Netze hat dabei eine hohe Priorität. Aus diesem Grund werden in dem Gesetz auch die Betreiber und Anbieter der zugrundeliegenden Kommunikationsinfrastruktur sowie Anbieter entsprechender Mediendienste mit besonderen Sicherungspflichten adressiert.

Offener und kritischer Dialog

Im Dialog mit den Unternehmern wurden die unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema deutlich. Eine große Aufgabe für die Regierung besteht darin, die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen zu schaffen, dass in allen Bereichen der Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit ein Mindestverständnis für IT-Sicherheit entwickelt wird. Aufklärungsarbeit wird hier beispielsweise bereits über die Tätigkeit der eBusiness-Lotsen geleistet. So, wie es für jeden selbstverständlich ist, sein Haus durch geeignete Maßnahmen vor Einbrüchen zu schützen, muss es zur Selbstverständlichkeit werden, auch Unternehmens- und persönliche Daten entsprechend zu sichern. Einigkeit herrschte bei den Teilnehmern darüber, dass die Politik bei der Festlegung von Mindeststandards für Kritische Infrastrukturen zwingend tätig werden muss. Ebenso waren sich alle einig, dass verankerte Sanktionen auch konsequent vollzogen werden müssen, andernfalls laufen alle weiteren Bemühungen ins Leere.

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