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Trotzdem der Rohöl-Preis gesunken ist steigen die Benzin-Preise. Der ADAC macht nun auf die steigenden Benzin-Preise aufmerksam.

Die Benzin-Preise sind zu hoch. Dies merkt jetzt nicht nur der Verbraucher an der Zapfsäule und im Geldbeutel. Auch dem ADAC wird es jetzt zu bunt. Der ADAC sagt, dass die Benzin-Preise eindeutig zu hoch sind. Außerdem, so der ADAC, gibt es für die hohen Benzin-Preise keine Rechtfertigung. Der Rohöl-Preis ist nämlich gesunken. Nach Adam Riese und den Gesetzen des Marktes müsste dies auch Einfluss auf den Benzin-Preis haben. Die Benzin-Preise müssten fallen. Sie tun es aber nicht. Statt zu sinken steigen die Benzin-Preise.

Benzin-Preis für Super E 10 1,9 Cent mehr pro Liter

Nach Angaben des ADAC kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,581 Euro je Liter. Das ist genau 1,9 Cent mehr als vor Wochenfrist. Vom Allzeit-Hoch der Benzin-Preise im Juli 2008 sind die aktuellen Benzin-Preise damit nur noch 0,4 Cent entfernt. Der Preis für Diesel stieg um 2,3 Cent und liegt aktuell im Durchschnitt bei 1,473 Euro je Liter. Laut ADAC ist der jüngste Anstieg der Benzin-Preise nicht gerechtfertigt.

Preis für das Barrel Rohöl um 5 Dollar gefallen

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent fiel zu Wochenbeginn von 127 auf 122 Dollar. Angesichts der bevorstehenden Oster-Reisewelle befürchtet der ADAC eine weitere Verteuerung der Kraftstoffpreise. Spätestens bis zum Wochenende, fürchtet der ADAC, sollen die Benzin-Preise noch weiter steigen. Auto-Urlauber, die eine Auslands-Reise planen, sollten sich über die jeweiligen Benzin-Preise informieren. Günstigere Länder zum Tanken sind etwa Österreich, Polen und Kroatien. Mehr bezahlen muss man hingegen in Dänemark und den Niederlanden.

Autofahrer sollten Tankstellen vergleichen

Allgemein empfiehlt der ADAC den Autofahrern, vor dem Tanken die Benzin-Preise an den unterschiedlichen Tankstellen zu vergleichen. Sparen können insbesondere die Fahrer von Benziner-Pkw. Allerdings nur sofern ihr Fahrzeug Super E10-tauglich ist. An Tankstellen, die bereits E10 eingeführt haben, ist E10 meistens billiger. E10 kostet an diesen Tankstellen im Schnitt rund acht Cent weniger als die E5-Bestands-Schutzsorte.

Alternative: Tankstellen, die kein E10 anbieten

Dabei handelt es sich im Allgemeinen um das teure Super Plus. Doch auch E10-Verweigerer können in der Region noch Tankstellen finden, die den neuen Bio-Kraftstoff E10 nicht anbieten. Diese Tankstellen setzen bislang weiter auf das herkömmliche Super E5. Gerade für Autofahrer, deren Fahrzeug E10-unverträglich ist, stellen diese Tankstellen eine echte Alternative dar.

 

www.adac.de/tanken

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