Zusammenarbeit

Abele Ingenieure GmbH an EU-Roboterprojekt DrapeBot beteiligt

Das Projekt der EU soll neue Anwendungsbereiche für Roboter in der Industrie erschließen. Welche Aufgaben das Augsburger Unternehmen Abele Ingenieure umsetzen möchte – und welche besonderen Herausforderungen warten.

Das vierjährige EU Projekt „DrapeBot“ soll die gemeinschaftliche Arbeit von Mensch und Roboter im Kontext von Drapier-Prozessen ermöglichen – aufeinander abgestimmt und sicher in einem bisher wenig von Robotern unterstützen Bereich. Die Abele Ingenieure GmbH, aus Augsburg sind Anlagenbauer und im Bereich Automatisierung aktiv. Jetzt ist das Unternehmen Teil des EU-Projekts geworden. Bei den von Robotern umgesetzten Prozessen werden faserverstärkte Produkte Schicht für Schicht aufgebaut. Diese Arbeitsweise kommt mittlerweile in vielen verschiedenen Sektoren in der Industrie zum Einsatz. Zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, dem Schiffsbau oder in der Produktion von Windkraftanlagen.

Roboter soll Mensch nicht komplett ersetzen

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Roboter sind heutzutage nicht mehr aus der Industrie wegzudenken. Sie werden sehr erfolgreich und in zunehmendem Maße unter weitgehend vordefinierten Rahmenbedingungen eingesetzt. Oft geht es dabei um die Handhabung von starren Bauteilen in sich wiederholender Art und Weise. „Mit Materialien wie beispielsweise Textilien oder anderen biegeschlaffen Bauteilen umzugehen, stellt für uns Menschen kein Problem dar. Jedoch Robotern diese Fähigkeit einzuhauchen, das ist das Ziel unseres Projekts“, erklärt Dieter Christ, Projektkoordinator bei den Abele Ingenieuren. Das EU Projekt DrapeBot verschiebe demnach die Grenzen des Möglichen, was die Verwendung von Robotern in Drapierprozessen betrifft. Faserverstärkte Materialien, etwa Karbonfaser, ermöglichen effizientere Leichtbauteile in verschiedenen Bereichen. Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter habe hier deshalb großes Potential, auch wenn die volle Automatisierung des Vorgangs noch nicht greifbar sei. Die Idee des Projekts ist es, dem Roboter die für ihn geeigneten Teile der Arbeit vollständig zu überlassen. Der Mensch kann sich dann auf andere Arbeitsschritte und Kompetenzen konzentrieren.

Diese Herausforderungen gibt es bei der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter

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Ein wichtiger Aspekt von DrapeBot ist die Entwicklung und Verwendung von Sensoren. Diese ermöglichen es dem Roboter, seine Umgebung und den menschlichen Kollegen wahrzunehmen. Auf der einen Seite werden Sensoren entwickelt, die Daten über den Prozess – zum Beispiel Textilränder und Faserrichtungen – aufzeichnen. Auf der anderen Seite kommen Sensoren zum Einsatz, die Daten über die Aktivitäten des Menschen erfassen. Die Schwierigkeit ist es, laut Abele, basierend auf den Sensordaten die Absichten des Menschen zu erkennen. Anstelle eines fixen Programms muss der Roboter ständig auf den Arbeitsprozess und das Verhalten seines menschlichen Kollegen Rücksicht nehmen und seine Bewegungen entsprechend anpassen. DrapeBot zielt deshalb darauf ab, Vertrauen messbar zu machen und damit Stärken und Schwächen der Mensch-Roboter Zusammenarbeit zu untersuchen. Für optimale Ergebnisse sei es deshalb notwendig, dass der Mensch den Roboter nicht überschätzt, also nicht einfach nur blind vertraut, erklärt eine Mitteilung von Abele. Natürlich dürfe aber auch das Misstrauen nicht zu groß sein. Beide Extreme wirken sich negativ auf die Zusammenarbeit aus.

Dieses Augsburger Unternehmen ist außerdem beteiligt

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Neben der Abele Ingenieure GmbH vertritt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt den High-Tech Standort Augsburg im EU-weiten Projekt. Das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie verfügt über weitreichende Erfahrung in Automatisierungslösungen für komplexe Fertigungsprozesse in der Luftfahrt und stellt auch Forschungsanlagen und ein realitätsnahes Anwendungsszenario für Mensch-Maschine-Kooperation zur Verfügung. Am Projekt DrapeBot sind neben der Abele Ingenieuren GmbH noch acht weitere Firmen und Institutionen beteiligt. Profactor koordiniert das Projekt und trägt inhaltlich mit der Entwicklung von optischen Sensorsystemen bei. DLR, BaltiCo und Dallara steuern Anwendungsfälle aus der Luft- und Raumfahrt, dem Schiffsbau und der Automobilproduktion bei. Die Universität von Padua, IT+Robotics und CNR arbeiten an Sensorik, der Planung von Roboterpfaden und der Bewegungsausführung. Die Aalborg Universität behandelt Fragen zum Vertrauen zwischen Mensch und Roboter.

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