Additive Fertigung

A³ Wirtschaftsdialog: 3D-Druck ist nicht immer sinnvoll

Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH begrüßte rund 100 Teilnehmer zum A³ Wirtschaftsdialog in der Messe Augsburg. Das Thema: die Additive Fertigung.

Die Additive Fertigung, der 3D-Druck entwickelt sich Jahr für Jahr weiter. Bereits im vergangenen Jahr nahm die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH das Thema im Rahmen eines Wirtschaftsdialogs in den Fokus. Das Interesse daran war damals wie heute groß.  Rund 100 Anmeldungen gingen 2019 wieder bei der Regio ein.

Additive Fertigung in Unternehmen

Nach der Begrüßung durch Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, startete das Vortragsprogramm. Erster Redner war Dr. Georg Schlick vom Fraunhofer IGCV aus Augsburg. Er erläuterte, wie sein Institut hilft, Additive Fertigung ins Unternehmen zu bringen. Dazu zeigte er auf, welche Fragen im Vorfeld geklärt werden müssen und worauf zu achten ist. Entscheidend sei dabei, was genau mit Additiver Fertigung umgesetzt werden soll und ob dadurch ein Mehrwert entsteht.

3D-Druck implementieren: keine leichte Aufgabe

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Neben der Prozesskette an sich – also welches Druck-Verfahren sich am besten eignet – spielt auch die Frage „Make or Buy“ eine wichtige Rolle. Gedruckte Produkte können entweder in die bestehende Fertigung integriert werden oder einzelne Komponenten von Anbietern erworben werden. „Es ist keine leichte Aufgabe“, betonte Dr. Schlick dabei. „Die Erfolgsgeschichten in der Additiven Fertigung haben meistens auch einen Leidensweg zu berichten.“

„Nicht alles ist möglich oder sinnvoll zu drucken“

Markus Grünner von JP 3D-TecVision referierte im Anschluss unter dem Titel „Druckbar? Produktentwicklung in 3D“. Auch er bestätigte, dass es beim Drucken vor allem darauf ankommt, ob ein echter Mehrwert geschaffen werden kann. „Nicht alles ist möglich oder sinnvoll zu drucken“, erklärte er und präsentierte den Teilnehmern einige Praxisbeispiele seines Unternehmens. Dieses hat sich auf das Laserschweißen fokussiert. Weitere Anwendungsbereiche und Beispiele stellte auch Matthias Steinbusch von voxeljet vor. Das Unternehmen hat sich auf „Binder-Jetting“ spezialisiert. Dabei wird ein Bindemittel auf loses Material Schicht für Schicht aufgetragen.

Weitere Themen der Veranstaltung

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Prof. Ralf Cuntze, CC Bau im Carbon Composites e.V., stellte sich der Frage: Werden wir einmal in additiv gefertigten Häusern wohnen? Stefan Gorkenant und Stefan Senger von der 2019 gegründeten VOCUS GmbH zeigten weiter die Möglichkeiten der additiven Fertigung für die Entwicklung neuer Antriebstechnologien in der Luft- und Raumfahrt auf. Über die Additive Fertigung in Bayern referierte abschließend Tina Johnscher, Koordinierungsstelle Additive Fertigung / Bayern Innovativ. Neben den Vorträgen bestand zudem die Möglichkeit, die „Experience Additive Manufacturing“ Messe zu besuchen. Dazu gab es eine Führung durch die 3D-Druck-Prozesskette – Pre-Process, Process, Post-Process durch Tobias Stengel, MBFZ toolcraft GmbH.

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