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666 Millionen: Rekordauftragseingang bei RENK
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RENK Aktiengesellschaft

666 Millionen: Rekordauftragseingang bei RENK

2014 verzeichnete RENK Auftragseingänge in Rekordhöhe. Foto: RENK AG

Auftragseingang in Rekordhöhe bei RENK: Für ein britisches Unternehmen wird RENK in den kommenden Jahren über 500 Getriebe im Wert von 200 Millionen Euro liefern. Insgesamt kann RENK für 2014 auf einen stolzen Auftragseingang von 666 Millionen Euro blicken. Auch die Augsburger Prüfstandtochter RTS verbuchte 2014 ihren bisher höchsten Bestelleingang.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Für das Jahr 2014 kann RENK einen herausragenden Auftragseingang von 666 Millionen Euro verbuchen. Zum Vergleich: 2013 betrug diese Summe noch 504 Millionen Euro. Dieses Rekordergebnis wurde vor allem durch den größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte geprägt: RENK wird im Laufe der nächsten Dekade mehr als 500 Getriebe für die neue britische Kettenfahrzeug-Plattform SCOUT SV liefern. Der Gesamtwert dieses Auftrags beläuft sich auf 200 Millionen Euro. Auch die Prüfstandtochter RTS aus Augsburg konnte 2014 mit 48 Millionen ihren bisher höchsten Bestelleingang verbuchen. Unter anderem erhielt die RENK Test System GmbH 2014 einen Großauftrag aus der Luftfahrtindustrie.

Umsatz im Vergleich zu 2013 leicht gefallen

Der Umsatz bewegte sich 2014 bei RENK mit 480 Millionen Euro nur leicht unter dem Wert des Vorjahres von 485 Millionen Euro. Der Dezember war der umsatzstärkste Monat des ganzen Geschäftsjahres 2014 bei RENK. Hier konnten vor allem die Bereiche Fahrzeuggetriebe und Spezialgetriebe punkten. Leicht unter dem Vorjahreswert lagen die Gleitlager. Auch bei den Standartbetrieben ergaben sich Rückgänge. Diese wurden durch das Auslaufen der Lieferungen von Offshore-Windkraftgetrieben in der ersten Jahreshälfte 2014 verursacht.

RENK erzielte 2014 herausragendes operatives Ergebnis

RENK erlangte im Geschäftsjahr 2014 ein operatives Ergebnis von 72 Millionen Euro gegenüber 66 Millionen Euro im Vorjahr. Die Ergebnisverbesserungen in den Bereichen Spezialgetriebe und Fahrzeuggetriebe glichen dabei die Rückgänge bei Standardgetrieben und Gleitlagern aus. Dadurch konnte die Prognose vom Jahresanfang übertroffen werden. Die operative Rendite lag mit 15 Prozent noch einmal über dem Niveau des Vorjahres von 13,5 Prozent.

RENK steigert seine Investitionen – vor allem in Augsburg

Das Unternehmen investierte 2014 insgesamt 38 Millionen Euro in neue Gebäude und Maschinen. 2013 brachte das Unternehmen hierfür 27 Millionen Euro auf. Der weitaus größte Teil floss auch 2014 in den Standort Augsburg mit den Bereichen Spezialgetriebe und Fahrzeuggetriebe. Größtes Einzelprojekt war die Errichtung der neuen Montage- und Prüfstandhalle für den Großgetriebebau.

Dividendenerhöhung von 0,20 Euro pro RENK-Aktie

Vorstand und Aufsichtsrat von RENK schlagen der Hauptversammlung vor, für 2014 eine auf 2,20 Euro je Aktie erhöhte Dividende auszuschütten. Im Vorjahr waren es 2 Euro. Bezogen auf den Schlusskurs der RENK-Aktie zum 31. Dezember 2014 von 83,65 Euro entspricht dies einer Dividendenrendite von 2,6 Prozent. Auch die Arbeitnehmer von RENK werden am guten Jahresergebnis teilhaben: Die Mitarbeiter erhalten wieder eine Sonderprämie.

RENK blickt optimistisch auf das Geschäftsjahr 2015

Für 2015 erwartet RENK einen Auftragseingang von etwa 500 Millionen Euro. In dieser Einschätzung sind auch mehrere Großprojekte enthalten. Der Umsatz der RENK Gruppe wird 2015 voraussichtlich leicht steigen. RENK geht davon aus, dass sich die Wettbewerbssituation verschärfen wird. Gleichzeitig verändert sich der Produktmix bei RENK. Trotzdem rechnet das Unternehmen für 2015 mit einem operativen Ergebnis von rund 60 Millionen Euro. Außerdem wird die operative Rendite bei RENK wohl erneut im zweistelligen Bereich liegen.

Über 2.000 Mitarbeiter arbeiten für RENK

Ende 2014 waren bei RENK 2.196 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kamen 48 Leiharbeitnehmer. Insgesamt waren Ende 2014 somit 2.244 Arbeitnehmer bei RENK tätig. Ende 2013 belief sich diese Zahl auf 2.228. Am 12. Februar 2015 hatte die IG Metall 500 Mitarbeiter von RENK aufgefordert, ihre Arbeit niederzulegen. Im Zuge der bayernweiten Warnstreiks wurde unter anderem für eine Lohnerhöhung demonstriert.

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