Interview

65 Jahre im Betrieb: Pero-Chef Horst Erbel blickt zurück

65 Jahre ist Horst Erbel bereits bei Pero aktiv. Seit 1964 ist er Geschäftsführer. Ans Aufhören denkt er dabei nicht. Der Grund dafür liegt auch in der Coronakrise.

Horst Erbel ist Geschäftsführer des Maschinenbau-Unternehmens Pero aus Königsbrunn. Und das seit sechzig Jahren. Erbel ist Jahrgang 1936 und könnte damit schon längst in Rente sein – doch ans Aufhören denkt er nicht. Ganz im Gegenteil. Denn in diesem Jahr feiert er sein 65-jähriges Betriebsjubiläum. Dabei resümiert er die vergangenen Jahrzehnte, gibt aber auch einen optimistischen Ausblick in die Zukunft.

„Mein erster Arbeitstag war auf dem Motorrad“

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Der erste Arbeitstag von Horst Erbel ist zwar schon 65 Jahre her. Dennoch erinnert sich der Geschäftsführer noch gut daran. „Damals haben wir noch Sonderanfertigungen hergestellt“, erzählt er. „Mein erster Auftrag war Deizisau in der Nähe von Esslingen in Baden-Württemberg. Dort bin ich mit dem Motorrad hingefahren. Wir hatten dort Räumlichkeiten gemietet und mit den Maschinen des Vermieters unsere erste Fertigung aufgebaut.“ 

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In Erbels 65-jähriger Karriere gab es viele große Herausforderungen, zum Beispiel der Konkurs eines der größten Maschinenhandelsunternehmen in den frühen 1990er Jahren, die den weltweiten Vertrieb für Pero Anlagen übernommen hatten. Damals hat Pero viel Geld verloren und es wurden einige Lehren aus der Situation gezogen, die sich bis heute noch in einzelnen Geschäftsprozessen widerspiegeln. Eine weitere Herausforderung war das kurzfristige Verbot von fluoriertem Kältemittel. Weil Pero Maschinen mit einer Tiefkühltechnik arbeiteten musste ein eigenes neues Kältemittel für den Tiefkühlbereich entwickelt werden, ansonsten hätte Pero den Betrieb einstellen müssen.

Krise fordert Pero doppelt heraus

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Derzeit gibt es eine weitere Herausforderung, diese ist eine doppelte Krise. Die Automobilindustrie, die sich wegen der Abgasprobleme in einem Umbruch befindet, die auch Auswirkungen auf deren Zulieferer hat, beeinflusst die konjunkturelle Entwicklung bereits seit 2019 und auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben einen Einfluss auf die allgemeine Geschäftslage und auch die bei Pero. „Jede Krise geht einmal zu Ende. Unternehmen können nur in der Krise wachsen und müssen diese nutzen, um die Dinge anzugehen, die bei einer Hochkonjunktur liegen bleiben“, sagt Erbel. Bei Pero wird derzeit die Produktionsmethodik erheblich verändert, um am Ende der Krise stärker hervorzugehen.

Der Beruf „Unternehmer“ sei, bereits in den letzten Jahrzenten, kein einfacher, sagt Erbel. Dennoch habe er die Entscheidung nie bereut einer zu werden. Die Freude am Erfolg habe ihn immer angetrieben weiter zu machen. Deshalb kann er sich auch nicht vorstellen, jetzt schon in Rente zu gehen. „Was sollte ich denn jetzt zuhause machen? Den ganzen Tag im Garten Unkraut pflücken?“, beantwortet er lachend die Frage, wann der Ruhestand beginnen wird.

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Der Beruf „Unternehmer“ sei, bereits in den letzten Jahrzenten, kein einfacher, sagt Erbel. Dennoch habe er die Entscheidung nie bereut einer zu werden. Die Freude am Erfolg habe ihn immer angetrieben weiter zu machen. Deshalb kann er sich auch nicht vorstellen, jetzt schon in Rente zu gehen. „Was sollte ich denn jetzt zuhause machen? Den ganzen Tag im Garten Unkraut pflücken?“, beantwortet er lachend die Frage, wann der Ruhestand beginnen wird.

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