Netzwerken im Rathaus

500 Gäste feiern den 25. vbw-Neujahrsempfang in Augsburg

Fast 500 Vertreter aus Politik, Unternehmen, Verwaltung und Medien starteten gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm in der Region Schwaben ins neue Jahr. Der Abend stand ganz im Zeichen des Themas Disziplin.

„Bayern steht insgesamt sehr gut da. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Dezember haben wir praktisch Vollbeschäftigung. Auch die konjunkturelle Lage in Bayern ist aktuell gut. Bei der vbw sehen wir dies nicht als selbstverständlich an. Gerade im Umfeld weltwirtschaftlicher Krisen und Probleme wie beispielsweise der Brexit oder das Verhältnis zwischen den USA und China. Gerade der Brexit hat nicht absehbare Konsequenzen für die bayerisch-schwäbische Wirtschaft. Wir hoffen natürlich auf ein gutes Ende, aber jetzt gilt es die Weichen zu stellen, um diese Probleme zu meistern“, berichtete der Vorsitzende des Vorstands der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen, über die aktuelle Stimmung in der bayerischen Wirtschaft

„Wir müssen unsere Stellung als globale Leitregion des Automobils erhalten“

„Die Wachstumsprognosen werden nach unten angepasst. Für 2019 erwarten wir lediglich noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent. Wir müssen vorsichtig sein. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen: nämlich unseren Wirtschafts- und insbesondere unseren Automobilstandort“, so von der Leyen. Demnach seien 30 Prozent der Wertschöpfung der bayerischen Industrie allein an die Automobilindustrie gekoppelt. „Wir müssen unsere Stellung als globale Leitregion des Automobils erhalten. Stattdessen führen wir in Deutschland eine unsägliche Dieseldebatte und schaden damit der eigenen Leitindustrie“, erklärte der vbw-Vorstandsvorsitzende.

Der vbw Neujahrsempfang 2019 in Augsburg

„Investitionen am Standort Bayern sind bedroht“

Eine weitere Herausforderung, der die vbw begegnet, ist der Mangel an Fachkräften: „Eine der Schattenseiten der Vollbeschäftigung“, so von der Leyen. „Wir müssen dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Der demografische Wandel wird immer sichtbarer. Das bedeutet, dass Bayern sein Produktions- und Wachstumspotenzial nicht voll ausschöpfen kann. Investitionen am Standort Bayern sind dadurch bedroht. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung die Initiative Fachkräftesicherung+ gestartet. Damit wollen wir in den nächsten fünf Jahren 250.000 zusätzliche Fachkräfte für die Unternehmen im Freistaat gewinnen.“

Speaker Marc Gassert stellt Disziplin in den Mittelpunkt

Als Gastredner war der Kommunikations-Coach und Asien-Kenner Marc Gassert geladen. „Für mich ist es etwas ganz besonderes heute hier zu sein – auf den Spuren der Fugger. Es ist wirklich toll zu spüren, dass sich die Leute hier kennen und in intensiven Austausch treten“, so Gassert. Im Fokus seines Vortrags „Disziplin – Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten!“ stand, dass nicht die Motivation, sondern vielmehr die Disziplin entscheidend für Erfolg sind.

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„Bayern steht insgesamt sehr gut da. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Dezember haben wir praktisch Vollbeschäftigung. Auch die konjunkturelle Lage in Bayern ist aktuell gut. Bei der vbw sehen wir dies nicht als selbstverständlich an. Gerade im Umfeld weltwirtschaftlicher Krisen und Probleme wie beispielsweise der Brexit oder das Verhältnis zwischen den USA und China. Gerade der Brexit hat nicht absehbare Konsequenzen für die bayerisch-schwäbische Wirtschaft. Wir hoffen natürlich auf ein gutes Ende, aber jetzt gilt es die Weichen zu stellen, um diese Probleme zu meistern“, berichtete der Vorsitzende des Vorstands der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen, über die aktuelle Stimmung in der bayerischen Wirtschaft

„Wir müssen unsere Stellung als globale Leitregion des Automobils erhalten“

„Die Wachstumsprognosen werden nach unten angepasst. Für 2019 erwarten wir lediglich noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent. Wir müssen vorsichtig sein. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen: nämlich unseren Wirtschafts- und insbesondere unseren Automobilstandort“, so von der Leyen. Demnach seien 30 Prozent der Wertschöpfung der bayerischen Industrie allein an die Automobilindustrie gekoppelt. „Wir müssen unsere Stellung als globale Leitregion des Automobils erhalten. Stattdessen führen wir in Deutschland eine unsägliche Dieseldebatte und schaden damit der eigenen Leitindustrie“, erklärte der vbw-Vorstandsvorsitzende.

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Speaker Marc Gassert stellt Disziplin in den Mittelpunkt

Als Gastredner war der Kommunikations-Coach und Asien-Kenner Marc Gassert geladen. „Für mich ist es etwas ganz besonderes heute hier zu sein – auf den Spuren der Fugger. Es ist wirklich toll zu spüren, dass sich die Leute hier kennen und in intensiven Austausch treten“, so Gassert. Im Fokus seines Vortrags „Disziplin – Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten!“ stand, dass nicht die Motivation, sondern vielmehr die Disziplin entscheidend für Erfolg sind.

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