Vorreiter

voxeljet und Johnson Matthey verfeinern Pulverdruck-Verfahren

Das voxeljet Verwaltungsgebäude in Friedberg. Foto: voxeljet AG
Die voxeljet AG hat ihre erweiterte Zusammenarbeit mit Johnson Matthey (JM) bekannt gegeben. Gemeinsam entwickelten sie die großformatigen 3D-Drucktechnologien weiter, um sie auf die spezifischen Pulver- und Binderanforderungen von JM zuzuschneiden.

„Durch den Einsatz der voxeljet Drucksysteme ist es gelungen, unsere keramischen Druckfähigkeiten weiterzuentwickeln, um unseren Kunden einzigartige und innovative Lösungen anbieten zu können“, so Gareth Headdock, Leiter R&D  bei Johnson Matthey. „Im Vergleich zu konventionellen Fertigungsmethoden ist es durch diese Technologie möglich, komplexe und poröse Bauteile mit hoher Druckauflösung, exzellenter Oberflächenqualität und hoher Festigkeit herzustellen. Die Teile finden eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem in der Medizin-, Automobil- und Luftfahrtindustrie.“

Pulverdruckverfahren als wirtschaftlichste Lösung

Gekoppelt mit Investitionen in Forschung und Entwicklung ist JM heute wegweisend im Bereich des keramischen 3D-Drucks. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Herstellung von Katalysatoren und forscht bereits seit einigen Jahren an Möglichkeiten für den Druck von keramischen Pulvern. Nach dem Test  verschiedener additiven Technologien, fokussierte sich JM auf das Pulverdruckverfahren. Dieses schafft im Vergleich zu anderen 3D-Druck Technologien eine schnelle, skalierbare und somit wirtschaftliche Lösung für industrielle Anwendungen.

voxeljet CEO: Geschäftsanwendungen sind sehr unterschiedlich

„In den vergangenen Jahren haben wir eine verstärkte Nachfrage nach maßgeschneiderten Projekten speziell für den Druck verschiedener keramischer Pulver festgestellt und konnten zusammen mit JM erfolgreiche Lösungen für die Produktion erarbeiten. Zudem haben wir auch keramische Systeme, die hauptsächlich für B2C-Anwendungen verwendet werden, ausgeliefert, was zeigt, dass die Geschäftsanwendungen sehr unterschiedlich sind. Unser Ziel ist es, mit JM, einem erfahrenen Anwender von verschiedenen voxeljet-Plattformen für keramische Pulver, zusammenzuarbeiten, um optimale Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln“, erklärte Ingo Ederer, CEO von voxeljet.

Mehr zu Johnson Matthey

Der Konzern Johnson Matthey ist ein international führender Hersteller von Spezialchemikalien und Weltmarktführer für modernste Werkstoff-Technologie. Er beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in über 30 Ländern. Gegründet vor rund 200 Jahren in London, vertrieb der Konzern zunächst Edelmetalle. Heute produziert Johnson Matthey vor allem Katalysatoren für Fahrzeuge, Schiffe und Kraftwerke sowie Komponenten für Brennstoffzellen, Katalysatoren und Technologien für chemische Prozesse, Feinchemikalien und aktive Substanzen für pharmazeutische Produkte.

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