3D-gedruckt

voxeljet stellt Gebäudemodelle für Bayern-Ausstellung her

Ein Gebäudemodell bauen ohne detaillierten Bauplan. Das war die Herausforderung für die Firma voxeljet aus Friedberg. Sie stellte nämlich die 3D-gedruckten Modelle für eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte her. Das ist das Ergebnis.

Das Schloss Neuschwanstein, die BMW-Welt und ein Okotberfestzelt sind nur drei der zehn Modelle der neuen Ausstellung im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Das Motto des Kulturkabinetts lautet dabei „Bayern ist mehr als Zwiebeltürme“ – und diesem Motto sollen die Modelle der bayerischen Bauwerke gerecht werden. Designend und hergestellt wurden die Modelle allerdings nicht in der Oberpfalz, sondern in Bayerisch-Schwaben. Genauer gesagt vom Designstudio Reiter aus Augsburg und der Firma voxeljet aus Friedberg.

Planen ohne Pläne

„Wir waren mit der Aufgabe konfrontiert, teilweise Jahrhunderte alte Gebäude im virtuellen Raum zu modellieren, für die keine detaillierten Pläne vorhanden waren. Wir mussten hunderte Fotos sichten, Filmdokumentationen anschauen und so Stück für Stück die notwendigen Informationen zusammentragen, um die technische Umsetzung im 3D-Druck zu planen“, erklärte Robert Reiter den ungewöhnlichen Designprozess der Modelle. Für die Umsetzung der 3D-gedruckten Modelle war Jörg Kaltmaier als Manager Customer Recruitment der Firma voxeljet zuständig. „Als Basis für den 3D-Druck liegen uns immer CAD-Daten der zu druckenden Projekte vor. Es war für uns sehr spannend zu sehen, welche Qualität die CAD-Daten haben und wie die Gebäude gedruckt final tatsächlich wirken“, erklärte er, „Das Resultat kann sich wirklich blicken lassen.“

Richard Loibl: Wir sind stolz derartige Partner gefunden zu haben

Präsentiert werden alle Modelle im Rahmen der Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“. Finanziell unterstützt wurde das Projekt samt dem integrierten Kulturkabinett „Mehr als Zwiebeltürme“ durch den Verein Freundeskreis Haus der Bayerischen Geschichte. Die inhaltliche Konzeption ist dabei unter der Federführung des Historikers Prof. Dr. Egon Greipl entstanden. Dieser war von 1999 bis 2013 Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.  Der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Dr. Richard Loibl, lobte vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Verantwortlichen für den Modellbau: „Wie beim Bau der Originale stecken auch hinter den Modellen viele Köpfe. Wir sind stolz, derart kreative und kompetente Partner für das Kabinett gefunden zu haben.“

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„Wir waren mit der Aufgabe konfrontiert, teilweise Jahrhunderte alte Gebäude im virtuellen Raum zu modellieren, für die keine detaillierten Pläne vorhanden waren. Wir mussten hunderte Fotos sichten, Filmdokumentationen anschauen und so Stück für Stück die notwendigen Informationen zusammentragen, um die technische Umsetzung im 3D-Druck zu planen“, erklärte Robert Reiter den ungewöhnlichen Designprozess der Modelle. Für die Umsetzung der 3D-gedruckten Modelle war Jörg Kaltmaier als Manager Customer Recruitment der Firma voxeljet zuständig. „Als Basis für den 3D-Druck liegen uns immer CAD-Daten der zu druckenden Projekte vor. Es war für uns sehr spannend zu sehen, welche Qualität die CAD-Daten haben und wie die Gebäude gedruckt final tatsächlich wirken“, erklärte er, „Das Resultat kann sich wirklich blicken lassen.“

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