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Streit ums Schrumpfen beigelegt
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Haimer GmbH

Streit ums Schrumpfen beigelegt

 Andreas Haimer ist froh über die außergerichtliche Einigung. Foto: Haimer GmbH

Die Haimer GmbH und die Bilz Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG haben ihren jahrelangen Patentstreit beendet. Beide Unternehmen werden ihre Patente im Induktionsschrumpfen achten und für Kompatibilität sorgen.

Die beiden Marktführer Bilz und Haimer sind inzwischen beide mit ihrer Werkzeugspanntechnik als Standard in der Hochpräzisionszerspanung etabliert. Nun haben sie vereinbart, künftig nicht nur ihre sehr starken Patente zu achten, sondern auch umfangreiche Kreuzlizenzierungen einzugehen. Mit dieser einvernehmlichen Lösung wurden die jahrelangen Patentstreits vor Gericht nun beigelegt. Die Einigung schafft nun für die Haimer GmbH wie auch die Bilz Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG und deren Kunden Rechtssicherheit. „Die Einigung ist eine gute Lösung für den deutschen Mittelstand und die Schrumpftechnik“, meint Andreas Haimer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung des Familienunternehmens. Michael Voss, Geschäftsführer der Bilz Werkzeugfabrik ergänzt: „Den Anwendern stehen nun zwei überzeugende Systeme offen, die kompatibel verwendet werden können. Rechtliche Einschränkungen und teure Lizenzgebühren fallen dann ganz weg.“

Nun wird weiter in die Forschung und Entwicklung investiert

Von der einvernehmlichen Lösung werden neue Impulse für die Schrumpftechnik erwartet. Mit dieser neuen Einigung und rechtlichen Grundlage werden beide Unternehmen in die Forschung investieren und ihre High-End-Schrumpfgeräte weiterentwickeln. Die Induktionsschrumpftechnik hat enorme Stärken zu bieten: Das Spannfutter bringt hervorragende Rundlaufeigenschaften mit sich und nun können die Kunden auch flexibel zwischen den Herstellern wählen. Das Schrumpfen ist die einzige Spanntechnik mit einem Peripheriegerät, die den Einsatz von standardisierten Werkzeugaufnahmen verschiedener Anbieter erlaubt. Sonderspannsysteme wie Einpressspannzangenfutter oder Polygonspannfutter können ausschließlich herstellerabhängig verwendet werden. Somit ist der Kunde bei einer teuren Investition in ein jeweiliges Peripheriegerät in der Auswahl der Werkzeugaufnahmen beschränkt. Beim Schrumpfen steht ihm allerdings ein breites Sortiment an Spannfuttern von Haimer oder der Thermogrip Gruppe zur Verfügung. „Die Mehrheit der Kunden hat dies erkannt und die Schrumpftechnik gilt als neuer Standard in der Werkzeugspanntechnik. Kein anderes System so viele Vorteile und eine so hohe Marktakzeptanz. Hydrodehn- und Weldonfutter gehören inzwischen der Vergangenheit an. Andere Sonderspannverfahren werden sich nicht durchsetzen können“, sind sich Michael Voss und Andreas Haimer einig.

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