Erweiterte Kapazitäten

HAIMER 2019: Neues Werk, neuer Standort und mehr Digitalisierung

Im neuen HAIMER-Werk in Motzenhofen. Foto: HAIMER GmbH
HAIMER konnte 2018 seinen Umsatz deutlich steigern – nicht zuletzt aufgrund des neuen Produktionswerks und der vorangetriebenen Digitalisierungs-Strategie.

Die Haimer GmbH steigerte im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 18 Prozent. Möglich machte dies unter anderem das neue Produktionswerk im Landkreis. In der Endausbaustufe kann HAIMER dort die Kapazität auf täglich bis zu 4.000 Werkzeughalter steigern.

Nachdem die Produktionskapazitäten am Stammsitz in Igenhausen (Gemeinde Hollenbach) bei Augsburg am Limit waren, entschloss sich HAIMER 2017 für ein neues Produktionsareal. Dieses entstand im etwa fünf Kilometer entfernten Motzenhofen, Landkreis Aichach-Friedberg. Auf dem erworbenen 15.000 Quadratmeter großen Industriegelände wurden bestehende Lagerhallen sowie ein kleines Bürogebäude übernommen. Außerdem baute HAIMER eine neue Produktionshalle mit über 4.000 Quadratmeter Fläche. Hier findet nun die komplette Weichbearbeitung der Werkzeugaufnahmen statt. Auch das große Rohmateriallager wurde nun an diesen Standort verlagert.

HAIMER investiert 2019 in neue Maschinen

„Damit werden wir wohl zum größten Produktionswerk von rotierenden Werkzeugaufnahmen weltweit – und das im hochqualitativen Sektor 100 Prozent made in Germany“, so Geschäftsführer Andreas Haimer. Dafür investiert das Unternehmen in diesem Jahr noch in eine Vielzahl an CNC-Dreh- und Fräsmaschinen. Auch für die Schleifbearbeitung in Igenhausen wurden neue Maschinen beschafft, um den Flaschenhals nicht zu verschieben.

Haimer: Digitalisierung ist die Zukunft der Zerspanung

Besonders stark wächst der Bereich Werkzeugschrumpftechnik. Auch bei den Einstellgeräten von HAIMER Microset ist das Familienunternehmen erfolgreich – sowohl bei kleinen als auch bei semi- beziehungsweise vollautomatischen Geräten. Diese lassen sich allesamt mit Werkzeugmaschinen vernetzen, um aktuelle Werkzeugdaten zur Verfügung zu stellen. Andreas Haimer ist davon überzeugt, dass die Digitalisierung für die Zerspanung der Zukunft eine große Rolle spielt. Seine Konsequenz: „Wir haben bereits viele Projekte umgesetzt, um unser komplettes Produktprogramm darauf auszurichten.“ Im Jahr 2019 wird unter anderem der HAIMER DAC (Data Analyzer und Controller) weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht werden. So will HAIMER ganzheitlich vernetzte Lösungen rund um das Werkzeug(daten)management anbieten können.

Neuer Standort in Frankreich

Wachstumstreiber für HAIMER sind neben Asien und den USA auch Deutschland und die anderen europäischen Märkte. Die Exportrate liegt mittlerweile bei über 70 Prozent, Tendenz steigend. HAIMER baut dafür Zug um Zug die Präsenz vor Ort aus: In Kürze wird die Vertriebs- und Serviceniederlassung HAIMER France-Belux SARL ihre Arbeit aufnehmen. Sie startet mit eigenem Office und großem Showroom in Lyon mit zehn Mitarbeitern in Vertrieb und Service. Inzwischen beschäftigt die Haimer Gruppe weltweit rund 800 Mitarbeiter und davon über 500 in Deutschland.

Über HAIMER

HAIMER ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen im bayerischen Igenhausen bei Augsburg. Es entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte für die Metallzerspanung unter anderem für die Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energie, Schienenverkehr und Allgemeiner Maschinenbau. Zum Produktprogramm zählen neben verschiedensten Werkzeugaufnahmen in allen gängigen Schnittstellen und Längen, Schneidwerkzeugen aus Vollhartmetall, Maschinen im Bereich der Schrumpf- und Auswuchttechnik sowie 3D-Messgeräten neuerdings auch Werkzeugvoreinstellgeräte.

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Über HAIMER

HAIMER ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen im bayerischen Igenhausen bei Augsburg. Es entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte für die Metallzerspanung unter anderem für die Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energie, Schienenverkehr und Allgemeiner Maschinenbau. Zum Produktprogramm zählen neben verschiedensten Werkzeugaufnahmen in allen gängigen Schnittstellen und Längen, Schneidwerkzeugen aus Vollhartmetall, Maschinen im Bereich der Schrumpf- und Auswuchttechnik sowie 3D-Messgeräten neuerdings auch Werkzeugvoreinstellgeräte.

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