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Stadt Friedberg veranstaltet Energiespartage 2015
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Stadt Friedberg

Stadt Friedberg veranstaltet Energiespartage 2015

Auf den Friedberger Energiespartagen wird ausführlich informiert. Foto: Rainer Sturm / pixelio

Gegenwärtig wird in Friedberg die Energiesparausstellung veranstaltet. Viele Vorträge und Ausstellungen informieren rund um das Thema Energie. Gastgeber ist die Archivgalerie Friedberg.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Seit Freitag, den 20. Februar 2015, findet in der Archivgalerie Friedberg eine Energiesparausstellung statt. Die Besucher werden mittels Vorträgen und Ausstellungen über das Thema Energie informiert. Verschiedene Spezialgebiete wurden – und werden – angesprochen. Die Ausstellung ist noch geöffnet bis Sonntag, den 8. März 2015.

Ausstellungseröffnung am 20. Februar

Am Freitag, den 20. Februar 2015, war der Auftakt der Energiesparausstellung, von 18:15 Uhr bis 21:15 Uhr. Friedbergs Erster Bürgermeister Roland Eichmann eröffnete zwei Ausstellungen: „Modernisieren und Sparen“ der Obersten Baubehörde und „Energiewende“ des Landesamtes für Umwelt. Die Exposition „Modernisieren und Sparen“ richtete sich an die Besitzer von Bestandsbauten. Sie sollte desweiteren zeigen, welche Möglichkeiten bestehen, sein Haus energetisch zu sanieren und Heizkosten zu sparen. Die Dämmung der Kellerdecke wäre beispielsweise ein Anfang. Die Ausstellung „Energiewende“ sollte zum Energie-3-Sprung anregen: Energiebedarf senken – Energieeffizienz steigern – Erneuerbare Energien ausbauen. Barbara Thome, die Leiterin des Ökoenergie-Instituts Bayern, hielt einen Vortrag zum Thema: „Gelebte Energiewende – wie viel Energie tut uns gut?“

Vorträge zum Energiesparen bei Denkmalen und Neubauten

Am 21. Februar ging es weiter. Zunächst erläuterten Bauherren und Architekten mit welchen Materialien und mit welchem finanziellen Aufwand sie Wärmedämmmaßnahmen bei Denkmalen durchgeführt haben. Von geringer, mittlerer und hoher Intensität bis hin zum Passivhausstandard wurde alles angesprochen. Der Architekt Johannes Hölzl erklärte die Wärmedämm-Maßnahmen am Gebäude St. Jakobsplatz 4. Martin Endhardt, ebenfalls Architekt, berichtete über die energetische Sanierung eines Denkmals in Günzburg im Passivhaus-Standard. Gegen Ende diskutierten Energiesparfachleute und Architekten, wie Prof. Sahner und Mitarbeiter der Hochschule Augsburg, mit den Besuchern. Die Frage, welches Energieeinsparniveau bei Neubauten erreicht werden sollte, stand im Fokus. Die Antwort: am besten gleich den KfW 40 Energieeffizienzhausstandard anstreben.

Bestandsbauten und das Thema Energie

Neubauten in Friedberg Süd wurden am Samstag vorgestellt. Diese erfüllen den KfW 40 Energieeffizienzhausstandard. Außerdem wurden Hersteller von Bauten gebeten, ein typisches Reihenhaus in Friedberg Süd im KfW 40 Standard zu berechnen. Die Architektin Carola Einberger stellte eine Baugemeinschaft  vor. Diese wird ein Mehrfamilienhaus und sieben Reihenhäuser in Friedberg Süd bauen. Die Firma SOLENO Holzmassivhäuser aus Aichach führten ihr Reihenhaus in Vollholzbauweise vor. Gerhard Gamperl, Architekt, zeigt, wie man mit einem Ziegelbau-Reihenhaus den KfW 40 Standard einhält. Gerhard Rosnovszky erklärte das „isorast“ Selbstbausystem, mit dem sich der Passivhausstandard erreichen lässt. Weiter ging es mit der Vorstellung der Energiekarawane in Friedberg West durch die Energiebeauftragte der Stadt Andrea Fendt. Damit wurde die Verbesserung des Energiesparstandards bei Bestandsbauten vorgestellt. Um die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu beschränken, müssten jährlich etwa 2 Prozent der vor 1990 errichteten Gebäude energetisch saniert werden. In Friedberg wären das circa 150 – 200 Gebäude pro Jahr. Der Architekt und Energiesparberater Christian Z. Müller aus Augsburg gibt Tipps zur schrittweisen Verbesserung des Energiestandards bei Bestandsbauten.

Viele Energie-Vorträge am 7. März

Diesen Samstag wird über stromsparen und -erzeugen gesprochen. Hartmut Adler, Berater der Verbraucherzentrale, referiert zum Thema: „Stromkosten senken – aber wie? Technische Lösungen, Verbraucherverhalten, Anbieterwechsel.“ Um 15 Uhr berichtet Rainer Wirkner von der Lechwerke AG über: „PV-Anlagen mit Batteriespeicher – Optimierung Eigenverbrauch.“ Wirkner hält den Vortrag für die Regionale Energieagentur Augsburg (REA). Gegen Abend werden die Themen Nahwärmenetze, Bürger-Wasserkraft, -Photovoltaik und -Windkraftanlagen behandelt. Diese können unter dem Begriff Bürger-Energieerzeugungs-Anlagen gefasst werden. Außerdem werden Möglichkeiten gemeinsamer Strom-Erzeugung, -Speicherung und gemeinsamen Verbrauchs sowie des gemeinschaftlichen Stromverkaufs dargelegt. Das Nahwärmenetz in Hügelshart wird dargestellt sowie das Blockheizkraftwerk im Mehrfamilienhaus der Stadt Friedberg. Auch die Meringer Bürger-Photovoltaik- und die Sielenbacher Bürger-Windkraft-Anlagen werden Thema sein.

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