Neues Mobilitätskonzept

Per Schwebebahn nach München pendeln – Prüfung läuft

Symbolbild Magnetschwebebahn. Foto: Ralf  / pixelio.de
Das München im (Pendler)Verkehr erstickt, ist bekannt. Eine Lösung könnte nun eine Magnetschwebebahn oder eine Seilbahn sein, die auch durchs Wittelsbacher Land führt.

Würden Sie auf eine Schwebebahn oder eine Seilbahn umsteigen, um nach München zu kommen? Das fragen sich der Landkreis Dachau und die Professur für Verkehrstechnik der Universität der Bundeswehr momentan. Gemeinsam arbeiten sei daran, den Verkehrsproblemen im Ballungsraum München entgegenzuwirken. Das betrifft auch das Wittelsbacher Land.

Diese Strecken kommen in Frage

Untersucht werden in den kommenden Monaten zunächst drei mögliche Trassen im Landkreis Dachau. Hier wird das Fahrgastpotenzial ausgelotet. Bei den Strecken handelt es sich um eine Parallele entlang der Autobahn A8 zwischen München-Pasing und Augsburg/Gersthofen mit Haltestellen in Adelzhausen und Dasing. Auch eine Verbindung von Dachau über Karlsfeld an das U-Bahnnetz im Münchener Norden wird untersucht, sowie eine Verbindung zwischen Haimhausen und dem S-Bahnhof Lohhof.

Fahrgastbereitschaft wird abgefragt

Sind die Untersuchungen abgeschlossen, sollen geeigneter Transportmittel (Schwebebahn, Seilbahn) sowie Herausforderungen an die jeweiligen Strecken analysiert werden. Die Gemeinden Adelzhausen und Dasing befürworten das Projekt ausdrücklich. Im Herbst soll mittels einer Umfrage ermittelt werden, ob die Pendler zum Umstieg auf innovative Verkehrsmittel bereit sind. „Lassen Sie uns zusammenhelfen, damit die Anbindung an München bzw. das Münchener Umland stetig verbessert werden kann!“ rufen die Wittelsbacher Gemeinden bereits jetzt auf. Sie, der Dachauer Landrat und die Bürgermeister der Region zwischen München und Augsburg hoffen auf eine rege Rückmeldung. „Dieses Kooperationsprojekt soll eine echte Win-win-Situation werden“, heißt es.

Organisatoren erhoffen sich wertvolle Erkenntnisse

Bisher bestehen auch noch kaum belastbare Studien zum Potenzial moderner Transportmittel. Die Organisatoren erhoffen sich wertvolle Erkenntnisse. Teilnehmen können alle, die im Einzugsbereich dieser Strecken wohnen oder arbeiten. Der Fragebogen ist online vom 1. September bis 31. Oktober abrufbar. Unter allen Teilnehmern werden zudem Preise verlost.

Seilbahn – vielleicht auch bald in Kempten

Über ein alternatives Transportmittel wird derzeit auch in Kempten diskutiert. Hier steht die Frage im Raum, seine Seilbahn in der Stadt zu installieren. „Seilbahnen können im städtischen Nahverkehr eine bislang in Bayern nicht genutzte Ergänzungsfunktion übernehmen“, ist Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichart überzeugt. Die Pläne werden im Allgäu derzeit noch überprüft.

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Diese Strecken kommen in Frage

Untersucht werden in den kommenden Monaten zunächst drei mögliche Trassen im Landkreis Dachau. Hier wird das Fahrgastpotenzial ausgelotet. Bei den Strecken handelt es sich um eine Parallele entlang der Autobahn A8 zwischen München-Pasing und Augsburg/Gersthofen mit Haltestellen in Adelzhausen und Dasing. Auch eine Verbindung von Dachau über Karlsfeld an das U-Bahnnetz im Münchener Norden wird untersucht, sowie eine Verbindung zwischen Haimhausen und dem S-Bahnhof Lohhof.

Fahrgastbereitschaft wird abgefragt

Sind die Untersuchungen abgeschlossen, sollen geeigneter Transportmittel (Schwebebahn, Seilbahn) sowie Herausforderungen an die jeweiligen Strecken analysiert werden. Die Gemeinden Adelzhausen und Dasing befürworten das Projekt ausdrücklich. Im Herbst soll mittels einer Umfrage ermittelt werden, ob die Pendler zum Umstieg auf innovative Verkehrsmittel bereit sind. „Lassen Sie uns zusammenhelfen, damit die Anbindung an München bzw. das Münchener Umland stetig verbessert werden kann!“ rufen die Wittelsbacher Gemeinden bereits jetzt auf. Sie, der Dachauer Landrat und die Bürgermeister der Region zwischen München und Augsburg hoffen auf eine rege Rückmeldung. „Dieses Kooperationsprojekt soll eine echte Win-win-Situation werden“, heißt es.

Organisatoren erhoffen sich wertvolle Erkenntnisse

Bisher bestehen auch noch kaum belastbare Studien zum Potenzial moderner Transportmittel. Die Organisatoren erhoffen sich wertvolle Erkenntnisse. Teilnehmen können alle, die im Einzugsbereich dieser Strecken wohnen oder arbeiten. Der Fragebogen ist online vom 1. September bis 31. Oktober abrufbar. Unter allen Teilnehmern werden zudem Preise verlost.

Seilbahn – vielleicht auch bald in Kempten

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