Landratsamt Aichach-Friedberg

Nach dem Tornado: Region Augsburg rückt zusammen

Schwere Sturmschäden in Stettenhofen. Foto: Dieter Seebach, THW Augsburg
Schwere Sturmschäden in Stettenhofen. Foto: Dieter Seebach, THW Augsburg
Schwere Sturmschäden in Stettenhofen. Foto: Dieter Seebach, THW Augsburg

Das schwere Unwetter der letzten Woche hat wieder einmal gezeigt, dass die Region zusammenrücken kann. Nach den schweren Schäden gab es unzählige helfende Hände, die beim Aufräumen und dem Wiederaufbau geholfen haben. Auch der Kreisjugendring möchte nun etwas für die Betroffenen tun.

von Marina Huber, Online-Redaktion

Zerstörte Häuser, verwüstete Gärten: der Landkreis Aichach-Friedberg und die Region Augsburg-Land wurden vom Unwetter stark getroffen. Umso wichtiger ist es, nun so schnell wie möglich alle verfügbaren Hilfen für die Betroffenen zu organisieren.

Soforthilfe für Betroffene

Die Schwerpunkte der Verwüstungen lagen in Stettenhofen sowie in Affing mit dem Ortsteil Gebenhofen. Viele Häuser wurden durch den Sturm so stark beschädigt, dass sie teilweise nicht mehr bewohnbar waren. Anwohner mussten vorübergehend bei Bekannten untergebracht werden. Kurzzeitig hatte der gesamte Ort keinen Strom mehr. Etwas abgeschwächt, aber doch mit sichtbaren Auswirkungen, zog der Sturm anschließend in den Landkreis Aichach-Friedberg weiter. Auch hier wurden zahlreiche Anwesen beschädigt.
Bayerns Finanzminister Markus Söder indes verspricht den Betroffenen schnelle Hilfe. Wie das Landratsamt Aichach-Friedberg berichtet, soll sowohl Sofortgeld als auch Soforthilfe ausgezahlt werden. Sofortgeld soll jeder betroffene Privathaushalt in Höhe von 1500 Euro bekommen, und das ohne lange Bearbeitungszeiten. Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und Vereine erhalten ein Sofortgeld in Höhe von 5000 Euro. Sollte Versicherungsleistungen erhalten werden, muss das Sofortgeld zurückgezahlt werden. Die Soforthilfe beträgt für einen Privathaushalt 5000 Euro, um sich beispielsweise einen zerstörten Hausrat neu anschaffen zu können. Diese Summe wird auf die Versicherungsleistung mit angerechnet. Zusätzlich werden Härtefonds eingerichtet, die bei drohender Existenzgefährdung unterstützen. Die Anträge sind bis spätestens 30. Juli bei der Gemeinde Langweid am Lech zu stellen.
Laut des Landratsamts Augsburg wurden die ersten Anträge bereits gestellt, auch die ersten Gelder sind schon zugewiesen worden.

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Kreisjugendring hilft betroffenen Familien

Auch der Kreisjugendring Aichach-Friedberg beteiligt sich an den Hilfsaktionen. Beim Pfingstzeltlager am Jugendzeltplatz am Mandlachsee (Pöttmes-Handzell) vom 24. bis 28. Mai sind noch Plätze frei. Diese bietet der Kreisjugendring den Kindern betroffener Familie kostenlos an. Gottfriede Schwitters, Geschäftsführerin des KJR, erklärt: „Mit dem Angebot möchten wir Familien, die durch die Schäden des Tornados in einer besonders belastenden Situation sind, die Möglichkeit geben, die Kinder gut betreut zu wisse und andererseits eine Entlastung bieten, um die Konsequenzen des Unglücks besser bewältigen zu können“.

Rollende Gemüsekiste GmbH wieder unterwegs

Auch einige Unternehmen wurden vom Unwetter getroffen. So auch die rollende Gemüsekiste GmbH. Der Firmensitz liegt in Gebenhofen, dem am stärksten verwüsteten Ort. Das Gebäude und die Firmenfahrzeuge waren weitgehend zerstört. Eine Auslieferung der Waren oder die Teilnahme am Wochenmarkt schien unmöglich. Seit diesem Montag jedoch werden wieder Waren ausgefahren, wenn auch in eingeschränktem Umfang. Auf seiner Homepage bat das Unternehmen um Verständnis. Zahlreiche Kommentare jedoch zeigen, dass die langjährigen Kunden ihrer rollenden Gemüsekiste die Treue halten werden.

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Zerstörte Häuser, verwüstete Gärten: der Landkreis Aichach-Friedberg und die Region Augsburg-Land wurden vom Unwetter stark getroffen. Umso wichtiger ist es, nun so schnell wie möglich alle verfügbaren Hilfen für die Betroffenen zu organisieren.

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Die Schwerpunkte der Verwüstungen lagen in Stettenhofen sowie in Affing mit dem Ortsteil Gebenhofen. Viele Häuser wurden durch den Sturm so stark beschädigt, dass sie teilweise nicht mehr bewohnbar waren. Anwohner mussten vorübergehend bei Bekannten untergebracht werden. Kurzzeitig hatte der gesamte Ort keinen Strom mehr. Etwas abgeschwächt, aber doch mit sichtbaren Auswirkungen, zog der Sturm anschließend in den Landkreis Aichach-Friedberg weiter. Auch hier wurden zahlreiche Anwesen beschädigt.
Bayerns Finanzminister Markus Söder indes verspricht den Betroffenen schnelle Hilfe. Wie das Landratsamt Aichach-Friedberg berichtet, soll sowohl Sofortgeld als auch Soforthilfe ausgezahlt werden. Sofortgeld soll jeder betroffene Privathaushalt in Höhe von 1500 Euro bekommen, und das ohne lange Bearbeitungszeiten. Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und Vereine erhalten ein Sofortgeld in Höhe von 5000 Euro. Sollte Versicherungsleistungen erhalten werden, muss das Sofortgeld zurückgezahlt werden. Die Soforthilfe beträgt für einen Privathaushalt 5000 Euro, um sich beispielsweise einen zerstörten Hausrat neu anschaffen zu können. Diese Summe wird auf die Versicherungsleistung mit angerechnet. Zusätzlich werden Härtefonds eingerichtet, die bei drohender Existenzgefährdung unterstützen. Die Anträge sind bis spätestens 30. Juli bei der Gemeinde Langweid am Lech zu stellen.
Laut des Landratsamts Augsburg wurden die ersten Anträge bereits gestellt, auch die ersten Gelder sind schon zugewiesen worden.

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Auch der Kreisjugendring Aichach-Friedberg beteiligt sich an den Hilfsaktionen. Beim Pfingstzeltlager am Jugendzeltplatz am Mandlachsee (Pöttmes-Handzell) vom 24. bis 28. Mai sind noch Plätze frei. Diese bietet der Kreisjugendring den Kindern betroffener Familie kostenlos an. Gottfriede Schwitters, Geschäftsführerin des KJR, erklärt: „Mit dem Angebot möchten wir Familien, die durch die Schäden des Tornados in einer besonders belastenden Situation sind, die Möglichkeit geben, die Kinder gut betreut zu wisse und andererseits eine Entlastung bieten, um die Konsequenzen des Unglücks besser bewältigen zu können“.

Rollende Gemüsekiste GmbH wieder unterwegs

Auch einige Unternehmen wurden vom Unwetter getroffen. So auch die rollende Gemüsekiste GmbH. Der Firmensitz liegt in Gebenhofen, dem am stärksten verwüsteten Ort. Das Gebäude und die Firmenfahrzeuge waren weitgehend zerstört. Eine Auslieferung der Waren oder die Teilnahme am Wochenmarkt schien unmöglich. Seit diesem Montag jedoch werden wieder Waren ausgefahren, wenn auch in eingeschränktem Umfang. Auf seiner Homepage bat das Unternehmen um Verständnis. Zahlreiche Kommentare jedoch zeigen, dass die langjährigen Kunden ihrer rollenden Gemüsekiste die Treue halten werden.

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