Türenfachmann und Nudelspezialist

Landrat Klaus Metzger besucht Rinnenthaler Betriebe

 Foto: Landratsamt Aichach-Friedberg/Wolfgang Müller
Werner Sedlmeyr (r.) zeigt Martha Reißner und Dr. Klaus Metzger den Betrieb. Foto: Landratsamt Aichach-Friedberg/Wolfgang Müller
Die 24 Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg sind Zuhause unterschiedlichster Betriebe. In Rinnanthal, einem Stadtteil Friedbergs, besuchte Landrat Dr. Klaus Metzger nun die Schreinerei Sedlmeyr und den Lärchenhof.

Der FC Bayern und der Bayerische Landtag haben eine Gemeinsamkeit: Hier gehen Besucher durch Türen, die in Rinnenthal geplant und produziert wurden. Verantwortlich zeichnet sich hierfür die Schreinerei Sedlmeyr. Landrat Dr. Klaus Metzger, Friedbergs dritte Bürgermeisterin Martha Reißner und die Wirtschaftsförderin des Landkreises, Daniela Eder, besuchten das Unternehmen.

Lieber Aufträge aus der Region

Viele namhaften Kunden habe die Schreinerei bereits betreut. Am liebsten seien ihm aber Aufträge aus der Region, so Werner Sedlmeyr, Inhaber in dritter Generation. Rund 40 Mitarbeiter aus der näheren Umgebung beschäftigt er sowie eine Handvoll Auszubildende. Kerngeschäft ist das Entwickeln und Bauen von Spezialtüren. Im Jahr 2015 erhielt Sedlmeyr für seine unternehmerischen und sozialen Leistungen die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft.

Nudeln aus Rinnenthal

Ein weiterer erfolgreicher Familienbetrieb befindet sich gleich um die Ecke: Der Lärchenhof der Habersetzers mit Hofladen und Nudelproduktion, Inhaber des Wittelsbacher Land-Qualitätssiegels. Anni und Benedikt Habersetzer begannen 1993, Nudeln herzustellen. Grund dafür war, dass ihre Hennen so viele Eier legten. Außerdem wollten sie sich gerne ein zweites Standbein aufbauen. Aus dem ersten Versuch im Nebenraum ist ein erträgliches Geschäft geworden.

15.000 Eier pro Woche

Die Töchter Pia, Katrina und Verena sind mittlerweile fester Bestandteil des Lärchenhof-Teams. Gemeinsam mit zehn Teilzeitkräften produzieren sie etwa 200 verschiedene Nudelsorten. Aus rund 15.000 Eiern, die an einem Spezialgerät mit der Hand aufgeschlagen werden, entstehen wöchentlich zwei Tonnen Nudeln. Diese werden an annähernd 100 Verkaufsstellen geliefert – hauptsächlich in der Region, aber auch ein gutes Stück darüber hinaus. Sie betreiben aber auch an Ort und Stelle einen Hofladen.

Mitglieder im Wittelsbacher Land e. V.

„Regional verwurzelt und hochwertig in der Qualität – dafür steht das Wittelsbacher Land und das trifft auch auf diese beiden Vorzeigebetriebe zu!“, resümierte Landrat Dr. Klaus Metzger. Ihre Verbundenheit zur Region zeigen beide Firmen auch dadurch, dass sie Mitglied im Wittelsbacher Land e. V. sind.

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