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Landgericht Augsburg
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Landgericht Augsburg

Landgericht Augsburg

Der Verkauf von nicht serienreifen Holzverstromungs-Anlagen geht in die nächste Instanz. Somit ist der Betrug ein Fall für das Landgericht Augsburg.

Nun wird verhandelt, ob ein Geschäftsführer aus Rheinland-Pfalz in den Jahren 2005 und 2006 bewusst nicht serienreife Anlagen verkauft hat. Unter anderem wurde auch eine Anlage an einen Kunden in Aichach-Friedberg verkauft. Laut Augsburger Allgemeine wurden insgesamt sechs sogenannte Holzvergaser-Anlagen verkauft. Dies führte zu einem Schaden von über sechs Millionen Euro. Die Anlagen sollten der regenerativen Stromerzeugung im Raum dienen.

Geschäftsführer legt Berufung ein

Das Amtsgericht Aichach hielt den Mann bereits letztes Jahr für schuldig. Deshalb wurde er zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Dagegen legte der Geschäftsmann und die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Laut Augsburger Allgemeine war Nadine Grimm Richterin im Aichacher Prozess. Grimm hielt es für erwiesen, dass der Geschäftsführer seine Kunden nicht über den defekt informiert hat.

Wurden Mängel verschwiegen?

Aus den Verkaufsgesprächen wäre hervorgegangen, dass die Anlagen automatisiert und für den Dauereinsatz geeignet seien. In Wirklichkeit, sollen die Anlagen extrem störanfällig sein. Das haben alle sechs Kunden ausgesagt. Zudem sollen die Anlagen eine viel geringere Leistung als versprochen erbringen. Das Hauptaugenmerkt lag beim ersten Tag der Verhandlung in Augsburg auf der Frage: Was wurde den Kunden vor Vertragsabschluss über die Anlage gesagt?

Kannten die Kunden die Mängel?

Laut Augsburger Allgemeine beteuert der Angeklagte weiterhin, dass die Käufer ausreichend informiert gewesen seien. Zudem seien die Probleme erst nach einem geförderten Umbau wegen Geruchs-Belästigung entstanden. Denn davon habe er bei den Vertragsverhandlungen noch nichts wissen können.

Schlechte Chancen für den Geschäftsführer

Eine Aussage eines Mitarbeiters widerspricht jedoch der Aussage des Geschäftsführers. Laut Richter Klaus Jelinek hat der Mitarbeiter bereits beim Ermittlungsrichter von Problemen im Unternehmen gesprochen. Auch die Prototypen auf dem Firmengelände seien extrem störanfällig gewesen. Diese seien maximal zwei bis drei Tage störungsfrei gelaufen. Erst im nächsten Verhandlungstermin werden die sechs betroffenen Kunden aussagen.

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