Wichtiger Schritt

Geburtshilfe im Landkreis Aichach-Friedberg nimmt letzte Hürde

Der Landkreis darf für seine beiden Kliniken an der Paar den Beleggynäkologen einen angemessenen Anteil der Haftpflichtversicherungsbeiträge für die Geburtshilfe erstatten. Damit ist ein wichtiger Schritt für die dauerhafte Wiederaufnahme der Geburtshilfen im Landkreis getan.

Damit greift das Maßnahmenpaket, das der Werkausschuss des Landkreises in mehreren Sitzungen für den weiteren Betrieb der Geburtshilfe in Friedberg und – im weiteren Schritt – für eine dauerhafte Wiederaufnahme der Geburtshilfe in Aichach geschnürt und schon haushaltsrechtlich verankert hat. Weitere Details wurden bereits bei einem Treffen mit den Gynäkologen und Beleghebammen besprochen.

„Die Sachverhalte waren und sind zu komplex für ‚einfache‘ Lösungen“

„Fernab von Gerüchten und Aufgeregtheit, Schuldzuweisungen und Fingerzeigen haben wir gemeinsam – Geschäftsführung, Landkreis, Stimmkreisabgeordneter, Ministerien – intensiv an einem gangbaren Weg gearbeitet. Die Sachverhalte waren und sind leider zu komplex für ‚einfache‘ Lösungen. Mit der lange eingeforderten Nachricht aus dem Justizministerium haben wir nun alle Rechtssicherheit und können die Gelder ausbezahlen. Damit ist aber nichts erreicht, wenn die notwendigen Fachkräfte – Hebammen und Gynäkologen – weiter fehlen. Auch das ist immer wieder zu betonen“, erklärt Landrat Dr. Klaus Metzger.

Geburtshilfen suchen Hebammen und Gynäkologen

Der erste wichtige Schritt ist, die Geburtshilfe in Friedberg personell weiter zu stabilisieren. Dort soll dann eine Hauptabteilung mit fest angestelltem Personal installiert werden. Auf diesem Fundament ist eine dauerhafte Wiedereröffnung in Aichach möglich. Weil es dafür sowohl mehr Hebammen als auch mehr Gynäkologen braucht, soll es einen Mix aus Belegtätigkeit und Angestelltenverhältnis geben. Entsprechende Ausschreibungen, mit der Hebammen für ein attraktives Angestelltenverhältnis an den Kliniken gewonnen werden sollen wurden bereits veröffentlicht.

Kundgebung in Aichach

Erst Anfang des Jahres demonstrierten rund 150 Teilnehmer für den Erhalt der Geburtshilfe am Aichacher Krankenhaus. Veranstaltet wurde die Kundgebung gemeinsam von Vertretern von SPD, CSU, ÖDP, den Grünen sowie der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), der Arbeiterwohlfahrt und des Deutschen Hebammenverbands. „Unser aller Ziel ist es, die Geburtshilfe im neuen Aichacher Krankenhaus dauerhaft zu betreiben. Eine Wiedereröffnung wird es aber erst geben, wenn wir dies zuverlässig sicherstellen können, keinesfalls also nur kurzfristig oder vorübergehend“, unterstrich Metzger im Zuge der Kundgebung. Alle Maßnahmen seien nach vorne gerichtet.

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