Startkapital-Fonds Augsburg (SKA)/ voxeljet AG

Der Startkapital-Fonds Augsburg erkannte früh das Potential von voxeljet

voxeljet erobert die Wall Street. Bild: © Péter Mács - Fotolia.com

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Startkapital-Fonds Augsburg (SKA) Ernst Holme gratuliert der voxeljet AG zu einem in Deutschland äußerst seltenen Erfolg – dem erfolgreichen Börsengang an der New York Stock Exchange (NYSE).

Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter von Hochgeschwindigkeits-3D-Druckern für industrielle Anwendungen. „Voxeljet ist ein exzellentes Beispiel, dass sich Pioniergeist und hohe Innovationskraft langfristig durchsetzen und sich Hartnäckigkeit und Ausdauer am Ende auszahlen. Gerade in der Zeit der Entwicklung des Augsburg Innovationsparks bestätigt das Unternehmen die große Bedeutung regionalen Venture Capitals für Technologieunternehmen“, erklärt Holme.

Startkapital-Fonds Augsburg erkannte das Potential von voxeljet früh

Der SKA hat die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens von Anfang an aktiv begleitet: Der SKA war als einer der ersten Investoren in der Startup-Finanzierung des Unternehmens engagiert und hat das hohe Potential der Technologie frühzeitig erkannt. Fünf Jahre später wurde das Unternehmen für sein 3D-Kunststoffdrucksystem mit dem Bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet. Seit 2010 entwickelt und produziert voxeljet im Businesspark Friedberg.

voxeljet im Einsatz für James Bond

Die 3D-Drucker von voxeljet haben ein breites Einsatzfeld, etwa in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, in Architektur, Kunst und Maschinenbau. Zuletzt hatten sie Ihren ersten Einsatz in der Filmbranche: Der legendäre Aston Martin DB5 wurde für den jüngsten James-Bond-Film detailgetreu im Maßstab 1:3 nachgedruckt, damit der wertvolle Originalwagen bei Stunts keinen Schaden nimmt.

 SKA: Es sollte mehr Chancen für junge Unternehmen geben

Für Marcus Wagner, Geschäftsführer des SKA, ist es eindeutig: „Voxeljet hat sehr früh die richtige Technologie an den Markt gebracht und zusammen mit den Investoren langen Atem bewiesen. Das Ergebnis ist herausragend, bestätigt den Erfolg der SKA-Aktivitäten und die hohe Innovationskraft der Region. Es zeigt, dass mit regionalem Risikokapital große Chancen und neue Potentiale in der Region geschaffen werden. Schade, dass der deutsche Kapitalmarkt nicht die richtigen Instrumente für das weitere Wachstum im Anschluss bietet und das Unternehmen für einen erfolgreichen Börsengang nach New York gehen musste. Wenn wir junge, technologieorientierte, innovative Unternehmen stärker fördern und halten wollen, müssen wir die Rahmenbedingungen für deren Finanzierung in Deutschland drastisch verbessern.“

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