vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Bayerische M+E Industrie: Ausbildungszahlen auf Rekordkurs

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm rechnen für das Ausbildungsjahr 2016 mit 14.800 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 0,9 Prozent. Das geht aus der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage hervor.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, betonte im Zusammenhang mit den guten Zahlen: „Damit erreichen wir 2016 ein neues Rekordniveau. Wir gehen davon aus, dass die Ausbildung in der M+E Industrie in Bayern im Jahr 2017 weiter steigen wird. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge 2017 wird sich laut unserer Umfrage auf rund 14.900 erhöhen.“

Hohe Übernahmequote in Ausbildungszahlen

„Rund 92 Prozent der Auszubildenden, die 2016 ihre Ausbildung abschließen, werden übernommen. 2017 werden voraussichtlich rund 98 Prozent der Auszubildenden unbefristet oder befristet übernommen. Gleichzeitig werden aber immer mehr Übernahmen befristet, beziehungsweise zunächst befristet. Das ist Ausdruck der Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung“, erklärte Bertram Brossardt weiter.

Das sind Gründe für die Nichtbesetzung von offenen Stellen

53,7 Prozent der befragten Unternehmen gaben in diesem Zusammenhang an, keine geeigneten Bewerber gefunden zu haben. Weil es zu wenige Bewerber gab, begründeten 31,7 Prozent die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. 14,6 Prozent gaben an, dass sie Absagen nicht mehr nachbesetzen konnten. „Das zeigt: Die bayerischen M+E Unternehmen wollen noch mehr Lehrstellen besetzen“, so Brossardt.

Digitale Lernmittel aktuell und auch in Zukunft wichtig

Aus der Umfrage ging die stark gestiegene Bedeutung digitalen Lernens in der Ausbildung hervor. Knapp 50 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen betrachten den Einsatz digitaler Lernmittel als wichtig. Bereits mehr als 57 Prozent nutzen heute schon digitale Lernmittel in ihrem Ausbildungsalltag.

Bildungsbeirat in Aichach-Friedberg fördert auch Ausbildung

Auch im Landkreis Aichach-Friedberg wird viel Wert auf Möglichkeiten und Chancen der Ausbildung gelegt. Denn Landkreise und Regionen mit einer gut ausgebauten Bildungsinfrastruktur sind sowohl für Familien als auch Unternehmen von großem Interesse. Im Landkreis Aichach-Friedberg wurde aus diesem Grund der Bildungsbeirat Wittelsbacher Land ins Leben gerufen. Dieser setzt sich aus Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bildungsinstitutionen des Landkreises zusammen. „Wir sind beim Thema Bildungsmanagement auf Expertise von außen angewiesen“, erklärte Landrat Klaus Metzger die Notwendigkeit eines Bildungsbeirats.

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Hohe Übernahmequote in Ausbildungszahlen

„Rund 92 Prozent der Auszubildenden, die 2016 ihre Ausbildung abschließen, werden übernommen. 2017 werden voraussichtlich rund 98 Prozent der Auszubildenden unbefristet oder befristet übernommen. Gleichzeitig werden aber immer mehr Übernahmen befristet, beziehungsweise zunächst befristet. Das ist Ausdruck der Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung“, erklärte Bertram Brossardt weiter.

Das sind Gründe für die Nichtbesetzung von offenen Stellen

53,7 Prozent der befragten Unternehmen gaben in diesem Zusammenhang an, keine geeigneten Bewerber gefunden zu haben. Weil es zu wenige Bewerber gab, begründeten 31,7 Prozent die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. 14,6 Prozent gaben an, dass sie Absagen nicht mehr nachbesetzen konnten. „Das zeigt: Die bayerischen M+E Unternehmen wollen noch mehr Lehrstellen besetzen“, so Brossardt.

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Bildungsbeirat in Aichach-Friedberg fördert auch Ausbildung

Auch im Landkreis Aichach-Friedberg wird viel Wert auf Möglichkeiten und Chancen der Ausbildung gelegt. Denn Landkreise und Regionen mit einer gut ausgebauten Bildungsinfrastruktur sind sowohl für Familien als auch Unternehmen von großem Interesse. Im Landkreis Aichach-Friedberg wurde aus diesem Grund der Bildungsbeirat Wittelsbacher Land ins Leben gerufen. Dieser setzt sich aus Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bildungsinstitutionen des Landkreises zusammen. „Wir sind beim Thema Bildungsmanagement auf Expertise von außen angewiesen“, erklärte Landrat Klaus Metzger die Notwendigkeit eines Bildungsbeirats.

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