Planungen für Infrastruktur-Ausbau laufen an

B2-Osttangente kostet insgesamt rund 211 Millionen Euro

Symbolbild. Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de
Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung am 2. Dezember 2016 den „Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen“ beschlossen. Darin enthalten ist auch die B2-Osttangente. Das Staatliche Bauamt Augsburg hat nun die Planungen mit auf die Agenda genommen.

„Mit dem heutigen Beschluss hat der Deutsche Bundestag, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgenommene Dringlichkeitseinstufung bestätigt“, freuten sich die beiden CSU-Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange und Hansjörg Durz. Die Straßenabschnitte zwischen der Autobahn A8 bei Derching und der Staatsstraße 2380 bei Mering wurde dem „Vordringlichen Bedarf“ und der Abschnitt zwischen Mering und der B17 bei Oberottmarshausen dem „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ zugeordnet.

133 Millionen Euro für die ersten zwei Planungsschritte

Im Januar 2017 sollen die konkreten Planungen für die erste rund 16 Kilometer lange Straßenverbindung aufgenommen werden. Geplant ist, die Gesamtstrecke in zwei Planungsabschnitte zu unterteilen: Im ersten wird die Verbindung zwischen Friedberg (A8) und Kissing für 73,2 Millionen Euro zweibahnig ausgebaut. Anschließend folgt der Neubau der Ortsumfahrung von Kissing und Mering, Ortsteil St. Afra, mit Anschluss an die B2 bei Mering. Die 7,1 Kilometer lange Strecke wird 59,8 Millionen Euro kosten.

B17 bei Oberottmarshausen wird vorerst nicht verfolgt

„Die im Bedarfsplan in die Dringlichkeit ‚Weiterer Bedarf mit Planungsrecht‘ eingestellte Straßenverbindung zwischen Mering und der B17 bei Oberottmarshausen wird in den nächsten Jahren planerisch nicht weiterverfolgt“, erklärten Lange und Durz. Die Maßnahme beansprucht weitere 77,7 Millionen Euro. Zusammen mit den ersten beiden Planungsschritten werden 211 Millionen Euro in die Osttangente investiert.

Ziel der Osttangente ist es, den Nord-Süd-Verkehr im südlichen Landkreis Aichach-Friedberg zu bündeln. Weiter soll so die Verkehrssicherheit und der Verkehrsablaufs auf die Hauptverkehrs-Straßen verbessert werden. Dies könne auch ohne die Querverbindung über den Lech zur B17 erreicht werden, sind sich Lange und Durz sicher.

Ziel der Osttangente im Landkreis Aichach-Friedberg

Bis die B2-Ortsumfahrung Kissing / Mering verwirklicht werden kann, sind insgesamt vier Planungsphasen bis zum Bau zu durchlaufen: Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung und Ausführungsplanung. Ein wichtiges Element der ersten Planungsphase ist die Verkehrsuntersuchung. Diese informiert über die verkehrliche Wirkungen des Projekts. Damit gibt sie den Entscheidern beispielsweise eine Grundlage, wie viele Fahrbahnen beziehungsweise Fahrstreifen die Ortsumfahrung Kissing / Mering bekommen soll. Die Vorplanung für den Nord-und Südabschnitt soll innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. Im Anschluss daran soll gemeinsam mit dem Bundesverkehrs-Ministerium eine abschließende Trassen-Entscheidung getroffen werden.

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Im Januar 2017 sollen die konkreten Planungen für die erste rund 16 Kilometer lange Straßenverbindung aufgenommen werden. Geplant ist, die Gesamtstrecke in zwei Planungsabschnitte zu unterteilen: Im ersten wird die Verbindung zwischen Friedberg (A8) und Kissing für 73,2 Millionen Euro zweibahnig ausgebaut. Anschließend folgt der Neubau der Ortsumfahrung von Kissing und Mering, Ortsteil St. Afra, mit Anschluss an die B2 bei Mering. Die 7,1 Kilometer lange Strecke wird 59,8 Millionen Euro kosten.

B17 bei Oberottmarshausen wird vorerst nicht verfolgt

„Die im Bedarfsplan in die Dringlichkeit ‚Weiterer Bedarf mit Planungsrecht‘ eingestellte Straßenverbindung zwischen Mering und der B17 bei Oberottmarshausen wird in den nächsten Jahren planerisch nicht weiterverfolgt“, erklärten Lange und Durz. Die Maßnahme beansprucht weitere 77,7 Millionen Euro. Zusammen mit den ersten beiden Planungsschritten werden 211 Millionen Euro in die Osttangente investiert.

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