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Autobahn A8
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Autobahn A8

Autobahn A8

Sie trauen Ihren Augen nicht? Und doch ist es wahr – Entlang der A8 heißt es bald: mit zotteligen Rindviechern neue Wege beschreiten.

Künftig gibt es auf der A8 zwischen München und Augsburg einiges zu sehen: Entlang der 52 km hat sich der Privatbetreiber Autobahnplus ein neues Konzept zur Bewirtschaftung der Wiesen einfallen lassen.

Rinder als Öko-Rasenmäher

Autobahnplus hat sich ein umweltfreundliches Konzept für die Wiesen entlang der A8 überlegt. Rund 162 Hektar gilt es dort nämlich abzumähen. Die Lösung: zukünftig werden Schottische Hochlandrinder die ganze Arbeit übernehmen und die Wiesen abweiden. Die ersten Rinder sind bereits in Dasing eingetroffen – und können bald von einigen Autofahrern auf der A8 bestaunt werden.

Neue Wege beschreiten

Das ist das Ziel von Jo Rommeswinkel, Geschäftsführer von Autobahnplus-Services. Trotz des „tierisch hohen Kohlendioxid-Ausstoßes“ ist er von diesem Plan überzeugt. Das teilte er der Augsburger Allgemeinen mit.

Dabei handelt es sich um eine Premiere: Die „Highland Cattles“ werden zum ersten Mal am Rand einer Autobahn eingesetzt. Bisher konnten nur Schafe an der A94 bei München in diesem Bereich überzeugen.

Vorteile für die A8 und Umgebung

Auch Jörg Eichentopf von der Autobahnmeisterei äußerte sich gegenüber der Augsburger Allgemeinen sehr positiv. Durch die Robustheit der Rinder kann man sie ganzjährig ohne Stall einsetzen. Zudem sind sie gutmütig und langlebig. Ein erstes „Get-Together“ hat schon zwischen den Rindern stattgefunden. 30 Rinder sind in zwei Gruppen bereits vor Ort. Bevor sie allerdings an ihren Platz entlang der A8 kommen, sollen sich diese erst einmal aneinander gewöhnen.

Neben der ökologischen Art der Wiesen-Bewirtschaftung sieht Autobahnplus weitere Vorteile für die Flora und Fauna entlang der A8. Später sollen die Rinder auch weitere Gesellschaft durch Schafe erhalten.

Sicherheit geht vor

Laut Autobahnplus ist es geplant, die Weiden doppelt zu sichern. Denn schließlich sind Ausflüge der Schottischen Hochlandrinder weniger gewünscht. Ergänzt wird das Sicherheitskonzept durch eine Wildschutz-Sperre und einen elektrischen Zaun.

Der Zeitplan sieht vor, dass sich bis Ende 2013 etwa 100 Rinder entlang der A8 einfinden. Wann genau in den kommenden Wochen offiziell der Almauftrieb für die „Rasenmäher“ ist, wollte man bei Autobahnplus am Mittwoch noch nicht mitteilen, so die Augsburger Allgemeine.

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