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Aichach und Friedberg bereiten sich auf Landesausstellung vor
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Aichach und Friedberg bereiten sich auf Landesausstellung vor

 Das Wittelsbacher Schloss soll Teil des Landesausstellung 2020 werden. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Bayerische Landesausstellung 2020 kommt ins Wittelsbacherland. Die für die Region wichtige Veranstaltung soll an zentralen Orten ausgetragen werden. Friedberg und Aichach haben daher die ersten Lokalitäten bestimmt.

So wird voraussichtlich das Wittelsbacher Schloss in Friedberg Teil der Landesausstellung. Dieses soll ab 2018 in neuer Pracht erstrahlen. Auch Aichach nutzt die Gelegenheit, um sich zu präsentieren. In den beiden im 13. Jahrhundert gegründeten Städten will das Haus der Bayerischen Geschichte vor allem darstellen, wie die Wittelsbacher bei der Gründung ihrer Städte vorgegangen sind. Auf die Burgkirche in Oberwittelsbach muss allerdings verzichtet werden.

Vertrag soll in den kommenden Wochen unterzeichnet werden

Die Sanierung der Burgkirche wird nach aktuellem Zeitplan deutlich länger dauern als bislang geplant. Daher rückt in Aichach das Stadtzentrum in den Mittelpunkt der Ausstellung. Es wurden erste für die Schau geeignete Räume bereits inspiziert. „Damit sind wir vom Sanierungszeitplan der Burgkirche unabhängig“, sagt Bürgermeister Klaus Habermann. Diese neue Konstellation ist nach Ansicht des Hauses der Bayerischen Geschichte hervorragend geeignet, um 2020 eine erfolgreiche Landesausstellung zu den Wittelsbachern auf die Beine zu stellen. Die vertraglichen Details werden nun fixiert. Mit der Unterzeichnung wird in wenigen Wochen gerechnet.

Scheyern nur im Begleitprogramm

Scheyern, von wo die Wittelsbacher ursprünglich stammten, wird mit seinem Kloster ebenfalls zu besichtigen sein. Allerdings findet dies keinen Platz im offiziellen Teil der Landesausstellung. Scheyer wird wichtiger Teil des Begleitprogramms. Dies ist das Ergebnis eines Ortstermins vergangene Woche. Dazu waren Dr. Klaus Metzger und die Vertreter des Hauses der Bayerischen Geschichte in Scheyern mit dem dortigen Cellerar Pater Lukas und dem stellvertretenden Pfaffenhofener Landrat Anton Westner angereist.

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„Das ist die Ideallösung für die Landesausstellung und für alle Beteiligten, darin sind wir heute übereingekommen“, so Landrat Metzger im Nachgang. Im Kloster Scheyern ging es darum, Klosterleben und Ausstellung unter einen Hut zu bringen. „Im Begleitprogramm ist unser Kloster letztlich freier in den Öffnungszeiten sowie bei der Zugänglichkeit und in der Ausgestaltung der zu bespielenden Räume“, erklärt Pater Lukas, der Cellerar des Klosters.

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