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1,3 Millionen für das Wittelsbacher Land
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Landratsamt Aichach-Friedberg / Wittelsbacher Land e.V.

1,3 Millionen für das Wittelsbacher Land

Helmut Brunner (r.) überreichte der LAG Wittelsbacher Land die Anerkennungsurkunde. Foto: Wittelsbacher Land e.V.

Das Wittelsbacher Land wurde für die LEADER-Förderung ausgewählt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner überreicht  die Anerkennungsurkunde für die LAG Wittelsbacher Land. Gemeinsam kann so die Heimat gestaltet werden.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Rund 1,3 Millionen Euro Zuschuss erwartet die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Wittelsbacher Land in den kommenden sechs Jahren aus Brüssel. Die LAG Wittelsbacher Land wurde erneut als förderwürdig eingestuft. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner überreichte im Rahmen eines Festaktes die Anerkennungsurkunde. Sie ist Voraussetzung, um Gelder aus dem EU-Programm LEADER zu beantragen. Aus ihrem LEADER-Programm fördert die Europäische Union Projekte, die ländliche Lebensräume stärken und weiterentwickeln. Der Landkreis Aichach-Friedberg ist ein solcher ländlicher Lebensraum. Seit 13 Jahren nutzen hiesige Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen das EU-Angebot.

Wittelsbacher Land: gesellschaftliche Entwicklung und Umweltfreundlichkeit

Die neue Förderperiode geht bis 2020. In dieser stehen nun Projekte im Fokus, die die soziale und gesellschaftliche Entwicklung des Wittelsbacher Landes steuern. Sie sollen zudem den Weg zu einer umweltfreundlichen Lebensumgebung begleiten. „Wie sieht die Gemeinde der Zukunft aus? Wie können wir im Wittelsbacher Land umweltverträglich und nachhaltig bauen, wohnen und leben? Wie unterstützen wir die kulturelle Vielfalt, die unsere Region prägt und verändert?“ Mit diesen grundsätzlichen Fragen setzten sich im vergangenen Jahr mehrere Experten- und Bürgerrunden in Workshops auseinander. Heraus kam dabei eine so genannte Lokale Entwicklungsstrategie (LES). Mit dieser bewarb sich der Wittelsbacher Land e. V. Ende 2014 beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Wittelsbacher Land wurde nun erneut in den Reigen der insgesamt 61 bayerischen Förderregionen aufgenommen.

Durch LEADER viele Projekte verwirklicht

1,8 Millionen Euro flossen bisher in 66 Projekte. Wallfahrts- und Pilgerwege wurden erschlossen. Die archäologischen Grabungen am Grubet in Aichach und der Soccerpark in Rehling wurden mitfinanziert. Gefördert werden die Volksmusik im Wittelsbacher und Dachauer Land und Direktvermarkter. Radwege und Naherholungsgebiete wurden ausgewiesen. Mit den neu erhaltenen Geldern sollen im Landkreis Aichach-Friedberg Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als sechs Millionen Euro angestoßen werden: Unter anderem ein Bürgerbus für Pöttmes, ein Generationenpark in Aindling, ein Bauernhofcafé in Dasing, die Neukonzeption des Wittelsbacher Museums in Aichach, die Renaturierung des Ecknachtales bei Adelzhausen und der Ausbau des Burgplatzes in Oberwittelsbach. Als konkrete Zukunftsprojekte sind desweitern in Arbeit: Ein Panoramaweg entlang der Lechleite, ein Bewegungspark am Friedberger Schloss und eine Nähstube, in der das Trachtennähen gelehrt wird.

LK Aichach-Friedberg schafft attraktiven Lebensraum für alle Generationen

Es sollen Konzepte entwickelt werden, wie attraktiver Lebensraum für alle Generationen geschaffen werden kann. Jugendliche sollen am Ort gehalten werden. Senioren sollen gut versorgt werden. Migranten und Zuzügler sollen integriert werden können. Der Einsatz von Bürgerbussen, mobilen Wochenmärkten oder Carsharing-Projekten wird in diesem Zusammenhang ebenso interessant wie die Einrichtung von Kultur-Quartieren für Kunstschaffende und Vereine. All das ergänzt der Gedanke einer „E-Region Wittelsbacher Land“: Beim privaten Hausbau, bei der Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten soll die Nutzung von Solar- und Bioenergie etabliert werden.

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