Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Donau-Ries

GEDA expandiert am Stammsitz Asbach-Bäumenheim

GEDA am Stammsitz im Donau-Ries. Foto: GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite des bisherigen Firmengeländes hat GEDA 50.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche erworben. Damit kommt zum bisherigen Firmengelände eine mehr als doppelt so große Fläche hinzu.

Die Firma GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG in Asbach-Bäumenheim expandiert. Der Bau- und Industrieaufzughersteller stellt so die Weichen für die Zukunft.

GEDA seit 2000 stark gewachsen

Denn das GEDA-Gelände stieß in den letzten Jahren immer deutlicher an seine Grenzen. So wurden viele ursprünglich freie Flächen nachträglich bebaut oder als Lagerfläche genutzt. Seit der Jahrtausendwende hat GEDA seine Mitarbeiterzahl vervierfacht. Derzeit sind in Deutschland rund 490 Mitarbeiter für GEDA tätig. Dieses immense Wachstum verlangt zum einen nach zeitnahem Handeln. Zum anderen ist diese deutliche Expansion jedoch auch ein großer Schritt für den Mittelständler.

Klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Donau-Ries

„Das Prädikat ‚Made in Germany‘ steht auch außerhalb Europas für einzigartige Qualität“, so Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter von GEDA. Auch künftig sollen sämtliche Aufzuglösungen aus dem Hause komplett am Hauptsitz des Unternehmens in Asbach-Bäumenheim entwickelt und gefertigt werden. Die Expansion ist deshalb auch als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Donau-Ries zu sehen.

Schwaben im Baufieber: Zahlreiche Großprojekte entstehen

In naher Zukunft soll die von GEDA erworbene Fläche auch bebaut werden. Näheres dazu ist derzeit noch nicht bekannt. Die Expansion von GEDA ist nicht das einzige große Projekt in der Region: Schwaben hat das Baufieber gepackt. So entstehen mit dem Sheridan Tower und dem Weitblick 1.7 derzeit gleich zwei neue Wahrzeichen in Augsburg. Für die gesamte Region werden in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe erwartet.

Wachsender Druck für boomende Branche

Die Branche erlebt einen bereits länger andauernden Boom. Ein Ende ist nicht in Sicht. Grund für die starken Investitionen im Immobilien-Bereich dürften auch die weiterhin niedrigen Zinsen sein. Die erfreulich starke Konjunktur birgt jedoch auch Risiken für die betroffenen Unternehmen: Viele Firmen in der Bau-Branche stehen unter starkem Druck.

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