Innovationspark Augsburg

Weitblick 1.7: Neues Wahrzeichen im Augsburger Süden geplant

Blick vom „Augsburg Innovationspark“ zur WWK ARENA. Foto: Rebecca Weingarten/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Im Südwesten der Stadt entstehen derzeit zahlreiche Großprojekte. Im „Augsburg Innovationspark“ plant die Augsburger Projektentwicklungs-Gesellschaft AUDAX GmbH mit dem Weitblick 1.7 das erste privatwirtschaftliche Objekt auf dem Areal.

Hinter AUDAX steckt die Leitwerk AG, eine deutschlandweit tätige Aktiengesellschaft mit Sitz in Augsburg. An mehreren Standorten sind die Architekten der Firma seit 25 Jahren für Großprojekte aller Art zuständig. Nun wollen sie auch in der Heimatstadt des Unternehmens tätig werden. Dazu ist das Weitblick 1.7 geplant. Mit ihm soll ein neues Wahrzeichen für den Augsburger Süden entstehen. 15.000 Quadratmeter Fläche sollen einmal zur Vermietung bereitstehen. Rund 1.000 Quadratmeter sind für eine Ganztags-Gastronomie angedacht. Auch eine Kindertagesstätte ist vorgesehen.

Spatenstich soll Mitte 2017 erfolgen

Weiter sollen ein Konferenz- und Tagungsbereich für auf dem viergeschossigen Gebäude errichtet werden. Mit zweimal 800 Quadratmetern Fläche bietet das Weitblick 1.7 damit eine Raumgröße für solche Veranstaltungen, die es so bisher in Augsburg nicht gibt. Der Architekten-Wettbewerb zum Projekt mit Bewerbern aus ganz Deutschland läuft derzeit noch. Sobald dieser abgeschlossen ist, soll es mit dem Bau losgehen. Der Spatenstich für das Großprojekt im Innovationspark ist noch für Mitte dieses Jahres anberaumt. Bis Ende 2018 beziehungsweise Anfang 2019 soll das Weitblick 1.7 fertiggestellt werden.

Standort ermöglicht schnelle Anbindung

Der Name des Gebäudes leitet sich aus seiner Nähe zur B17 und dem Thema Industrie 4.0 her. Das Weitblick 1.7 soll am Rande des Innovationsparks gegenüber der WWK ARENA – der Heimspielstätte des FC Augsburg – entstehen. Damit verfügt das Objekt sowohl über eine gute Anbindung zur Bundesstraße als auch eine Straßenbahn-Haltestelle. Weiter sollen rund 300 Parkplätze zur Verfügung stehen, die in einer Poolvariante genutzt werden können.

Erste Mieter bekunden bereits Interesse

Die Büroflächen werden ab einer Größe von 500 Quadratmetern vermarktet. Ein erster potenzieller Mieter hat sich bereits für 4.000 Quadratmeter plus eine Option auf weitere 1.000 Quadratmeter angemeldet. Weitere Interessenten sind derzeit im Gespräch. Exklusiv zuständig für die Vermietung ist das Kragler Immobilenmanagement.

Die Unternehmen müssen dabei den Innovations-Bedingungen des Bebauungsplans entsprechen. Gesucht werden Firmen aus den Bereichen Umwelttechnologie, Mechatronik, Robotik, Informations- und Kommunikations-Technik, Luft- und Raumfahrt und vergleichbare. Logistik, Lagerung oder Produktion sind ausgeschlossen.

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