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Energieaudit, Gesamtendenergieverbrauch, Treibhausgasbilanz, Klimastrategie: Viele Firmen erleben diese Themen als lose Einzelbausteine oder als Pflichtaufgaben. Doch wer den Energieverbrauch im eigenen Unternehmen nicht kennt, hat gleich zwei Risiken: Er kann gesetzliche Pflichten übersehen und verpasst Chancen, Energie und Kosten zu sparen. Wie sich für Unternehmen ein strukturierter Energieeffizienz-Fahrplan entwickeln lässt, zeigt ein Webinar des Energiedienstleisters Präg bei der IHK Schwaben.
Im Kern geht es dabei um die Frage: Wie gelingt der Schritt vom reinen Überblick über den eigenen Energieeinsatz hin zu konkreten, wirtschaftlich sinnvollen Energieeffizienz-Maßnahmen? Ausgangspunkt ist die gesetzlich vorgeschriebene Ermittlung des Gesamtendenergieverbrauchs (GEV). Er bildet die Datengrundlage für weitere Schritte – vom Energieaudit bis hin zur Treibhausgasbilanz und einer darauf aufbauenden Klimastrategie. „Erst wenn der Energieverbrauch strukturiert erfasst ist, haben Sie die Datenbasis, um in einem Energieaudit weitere Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren und Energiekosten zu senken“, sagt Christian Walther, Leiter Energieberatung und Erzeugung bei Präg.
Das Webinar ordnet diese Bausteine praxisnah ein und zeigt, wie sie ineinandergreifen. Teilnehmende erfahren, wann gesetzliche Anforderungen relevant werden und welche Rolle der GEV dabei spielt. Auch der Aufbau eines Energieaudits nach DIN EN 16247 wird erläutert, inklusive der Frage, welche Ergebnisse Unternehmen daraus für ihre strategische Planung ableiten könnten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der konkreten Umsetzung: Es wird nachvollziehbar dargestellt, wie Unternehmen vom ersten GEV-Überblick über ein Energieaudit zu einer konkreten Maßnahmen-Roadmap gelangen.
Für die Teilnehmenden ergibt sich ein direkter Nutzen: Sie erhalten Orientierung im regulatorischen Rahmen, verstehen die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Instrumenten und erhalten Anregungen über mögliche Ansatzpunkte für ihr eigenes Unternehmen. Dazu zählen erste Schritte, die sich innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate umsetzen lassen – von der Datenerhebung bis zur Bewertung von Effizienzmaßnahmen.
Damit wird aus einer vermeintlichen Pflicht ein strategisches Instrument – und aus einzelnen Bausteinen ein klar strukturierter Fahrplan mit dem Ziel, Energiekosten zu senken.
Webinar Energieaudit & Klimastrategie: Vom Gesamtendenergieverbrauch zur Maßnahmen-Roadmap