Pandemie-Maßnahmen

Kaufbeuren richtet Corona-Impfzentrum ein

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat die Stadt Kaufbeuren beauftragt, bis Mitte Dezember ein Impfzentrum einzurichten. Welcher Standort dafür gewählt wurde und wie die Vorbereitungen laufen.

Die Vorbereitungen für das Impfzentrum in Kaufbeuren laufen auf Hochtouren. Der Standort in der Alten Weberei wurde bereits gefunden und die Innenausstattung habe begonnen. Laut Bayerischem Gesundheitsministerium könnten in Bayern schon Mitte Dezember Impfstoffe gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 zur Verfügung stehen. Die Landratsämter und kreisfreien Städte in Bayern wurden daher beauftragt, bis Mitte Dezember je ein Impfzentrum pro Landkreis oder pro Stadt sowie sogenannte Mobile Impfteams aufzustellen. Die Mobilen Impfteams sollen die Impfungen vor Ort durchführen, in bestimmten Einrichtungen wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheimen oder bei vulnerablen Personen an deren Wohnsitz.

So wurde der Standort ausgewählt

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Die Stadt Kaufbeuren hat für die Einrichtung des Impfzentrums einen ehemaligen Lebensmittelmarkt in der alten Weberei von der Firma Dobler angemietet. Der zentrale Standort am Rande der Altstadt als auch die Größe der Immobilie bieten sich für das Impfzentrum an. Die Barrierefreiheit sowie die Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln seien der Stadt Kaufbeuren besonders wichtig bei der Auswahl des Standortes gewesen.

Inbetriebnahme Mitte Dezember geplant

Die ehemalige Verkaufsfläche werde aktuell mit Impfkabinen und Personaltoiletten ausgestattet. Eine Inbetriebnahme des Impfzentrums am 15. Dezember ist das Ziel. Der Stadt Kaufbeuren ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt, ob bis zum 15. Dezember tatsächlich ein Impfstoff zur Verfügung steht.

Schwierigkeiten durch ändernde Vorgaben des Ministeriums

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Die Beauftragung des Betriebs der Impfzentren und Mobilen Impfteams werde gemeinsam mit dem Landkreis Ostallgäu erfolgen. Eine Schwierigkeit bei den Vorbereitungen seien derzeit noch die sich ständig ändernden Vorgaben des Gesundheitsministeriums, beispielsweise hinsichtlich Kapazität und Öffnungszeiten der Impfzentren. Die Impfzentren und Mobilen Impfteams übernehmen in der Anfangszeit staatlich gesteuert die Verteilung des zunächst noch nicht in großen Mengen verfügbaren Impfstoffs. Die Priorisierung richte sich nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und noch zu erstellenden Richtlinien des Gesundheitsministeriums. Diese werden dann vor Ort konkret umgesetzt. In einer späteren Phase soll dann die Impfung – wie üblich – durch die niedergelassenen Ärzte erfolgen.

Oberbürgermeister warnt vor Euphorie

Oberbürgermeister Stefan Bosse mahnt um Zurückhaltung in Bezug auf die Erwartungen der Bevölkerung: „Die Errichtung des Impfzentrums ist ein echter Lichtblick am Ende des Tunnels. Trotzdem wissen wir aktuell nicht, ab wann wir tatsächlich in welcher Reihenfolge impfen können und in welchen Mengen uns der Impfstoff zur Verfügung steht.“

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