B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

b4bschwaben.de: Regionale Wirtschaftsnachrichten

Die Top-Nachrichten aus Augsburg

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Ein passender Rahmen

Ein passender Rahmen

In ihrer Aichacher Werkstatt begegnen Susanne Barbara Brzenczek und Bernd Heydel kleine und große, meist sehr individuelle, oft einzigartige Objekte, die alle das Gleiche suchen: einen passenden Rahmen.

Wie wird dieses Wort missbraucht in unserer Alltagssprache: Die Kosten müssen im Rahmen bleiben. Im Rahmen unserer Möglichkeiten. Dieser Auftritt sprengt jeden Rahmen. Als wäre der Rahmen eine Begrenzung, eine Beschränkung. Aber es ist eben ein willkommenes Wort, um andere in die Schranken zu weisen. Rahmen hört sich besser an, klingt offener, hebt das Umrahmte hervor.

Für jeden den passenden Rahmen

Für eine, die sich im Hauptberuf um Rahmen kümmert, sieht das ganz anders aus. Susanne Barbara Brzenczek, Kunsthistorikerin von Beruf, ist eine gute Ratgeberin, wenn es darum geht, etwas Wertvolles in Szene zu setzen. Und zwar so, dass es weiterhin einzigartig und wertvoll bleibt, aber durch den passenden Rahmen zum Blickfang wird. Die Betonung liegt auf „passend“, denn dieser Begriff ist durchaus vielschichtig.

Vom Objekt zum Blickfang

Ein Kunde, der sein handsigniertes Weltstar- Fußballtrikot in Szene gesetzt sehen will ist in der Aichacher Rahmen-Werkstatt genau richtig. Für Brzenczek ist diese Aufgabe nicht weniger anspruchsvoll wie bei einer Serigrafie Picassos. Ihre Kunst besteht in diesem Moment darin, die Vorstellung ihres Gegenübers umzusetzen. So umzusetzen, dass es ihm, der Einzigartigkeit des Trikots, und dem Raum, den das Opus schmücken soll, gerecht wird. Die Wahl des Rahmens soll schließlich dazu führen, dass sich das gerahmte Objekt von seiner Umgebung abhebt. „Da kommen viele Dinge zusammen. Die handwerkliche Umsetzung. Die kunstgerechte Inszenierung. Das Einfühlungsvermögen in den Kunden und die Erfüllung eines Wunsches“, sagt Brzenczek. „Eine schöne Aufgabe.“

Ganz besondere Erinnerungen

Unlängst hatte sie das Vergnügen, einer Schallplatte den richtigen Rahmen zu geben. Die Schellackscheibe stammte aus Aserbaidschan. Ein Dankeschön für eine ganze Sammlung, die von dort nach Europa gelangt war. „Ein schmuckvoller Rahmen, ein mit Ornamenten verzierter Passepartout. Das Ganze muss sich im Orient ja sehen lassen können“, erinnert sie sich. Ganz offensichtlich mit genauso viel Vergnügen wie an den gerahmten Tortenheber. Was es damit auf sich hat? „Betriebsgeheimnis. Verschwiegenheit ist Teil unseres Geschäfts.“

Ein besonders hartes Handwerk

Alte Fotos aus Omas Kindheit, ein ungeschnittener Druckbogen Dollarnoten, eine historische Landkarte: Es gibt wenig, worum Barbara Susanne Brzenczek und ihr Partner Bernd Heydel noch nicht einen Rahmen gebaut haben. „Natürlich ist es manchmal hart, gegen die Konkurrenz vom Palettenstapel im Baumarkt antreten zu müssen. Aber die Einzigartigkeit unserer Arbeit, das macht den besonderen Reiz unserer Arbeit aus“, merkt Heydel an. Wohlbefinden auslösen, dadurch, wie Kunst gezeigt wird – das geht weit über eine Dienstleistung hinaus. Wer einmal eines dieser ausgiebigen Gespräche mit Brzenczek geführt hat, in der sie Erfahrung und Profession, Leidenschaft und Verständnis hat einfließen lassen, erkennt leicht den zusätzlichen Wert, den ihre Arbeit schafft.

Objekte sollen konserviert werden

Für Bernd Heydel ist neben der ästhetischen vor allem die konservatorische Komponente des Rahmens bedeutsam. Neben der Wahl des Materials für den Rahmen, sind heute zunehmend nicht nur UV-Schutz-Gläser, sondern auch nahezu unsichtbare Museum-Gläser gefragt. „Das Objekt soll ja im aktuellen Zustand erhalten werden“, sagt der kaufmännische Part des Werkstatt- Duos. „Und auch bei den Passepartouts arbeiten wir ausschließlich mit säurefreien Materialien, die ihr Aussehen behalten und keine Schäden am Kunstwerk hervorrufen.“ Vor einigen Jahrzehnten achtete noch keiner auf solche Details.

Ein bisschen Mode darf sein

Dazu kommen Trend- und Modeerscheinungen, die ebenfalls bedient sein wollen. Fotos auf Acryl, „das sehen wir derzeit sehr, sehr oft“, sagt Heydel. „Oder gelackte Barock-Rahmen in schrillen Farben. Das eignet sich hervorragend für Pop Art, sieht aufregend aus. Ob man’s dann tatsächlich lange anschauen kann, ist eine andere Frage.“

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema