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Personalie

Augsburger Wolfram Firnhaber in Vorstand des VKD berufen

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Wolfram Firnhaber, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben.  Bild: Saskia Pavek, Bezirkskliniken
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Für drei Jahre wurde der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben in das neue Amt gewählt. Welche Vorteile er sich hiervon für Augsburg verspricht.

Eine neue Aufgabe für Wolfram Firnhaber: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben wurde von der Mitgliederversammlung in Berlin einstimmig in das Präsidium des Bundesverbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) gewählt. Das Gremium vertritt etwa 2.000 Krankenhaus-Direktoren. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten und sechs weiteren Mitgliedern. Firnhaber hat die Funktion des Schriftführers übernommen. Der 57-Jährige ist der einzige Vertreter aus dem süddeutschen Raum. Das Präsidium führt die laufenden Geschäfte des Verbandes. Zum Präsidenten wurde Dr. Josef Düllings (Paderborn) bestimmt.


Mitglied im Bayerischen VKD

Das Präsidium des VKD tagt dreimal pro Jahr. Genauso oft kommt der Vorstand zusammen. Dem Vorstand gehören die Mitglieder des Präsidiums und die Vorsitzenden der zehn Landesgruppen an. Wolfram Firnhaber gehört auch dem Landesvorstand des VKD in Bayern an, und dies schon seit 2006. Allerdings nicht als Vorsitzender, sondern als einer von acht Mitgliedern im Landesvorstand und seit 2012 der stellvertretende Vorsitzende. VKD-Vorsitzender in Bayern ist Dr. Thomas Weiler, Geschäftsführer der Starnberger Kliniken.


Das sagt Wolfram Firnhaber zu seiner neuen Position

„Es ist eine spannende Tätigkeit. Unsere Aufgabe ist es, die Interessen unserer Mitglieder und von Krankenhäusern nach außen wie nach innen zu vertreten. Wenn irgendwo der Schuh drückt, versuchen wir, uns politisch zu positionieren“, beschreibt der leitende Mitarbeiter der Bezirkskliniken sein neues Aufgabengebiet. Dabei arbeite der Verband eng mit der Politik, dem Gesetzgeber, den Krankenkassen, den Fachgesellschaften und mit anderen Organisationen zusammen, heißt es in einer Mitteilung.


Welche Vorteile bringt die Berufung?

Ein Vorteil der ehrenamtlichen Tätigkeit sei, „dass man manche Infos schneller bekommt“, sagt Firnhaber. Der andere: Er könne beispielsweise im Vorfeld von Gesetzesvorhaben direkt mit dem Vorsitzenden der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen Kontakt aufnehmen. Diese Fachgruppe wurde wie zwei weitere (Rehabilitation und Pflegeeinrichtungen) zur Koordination fachspezifischer Aufgabenstellungen überregionaler Art eingerichtet. Von diesen engen Kontakten könnten auch die Bezirkskliniken Schwaben mit ihren konzernweit 5.000 Mitarbeitenden profitieren, glaubt er. Die Amtszeit im Präsidium des VKD beträgt drei Jahre.