OB-Wahl 2020 in Augsburg: Folge 11

Roland Wegner: „Augsburg ist Vorzeigestadt im Klimaschutz“

Wir haben bei Augsburgs Politiker nachgefragt, wie ihre Stimmung mit Blick auf die anstehende Wahl ist. Roland Wegner, V-Partei³, erklärt, weshalb es seiner Meinung nach spannend wird.

Was ist Ihre derzeitige Stimmungslage im Hinblick auf die Wahl am 15. März?

Wir haben einige neue Parteien und Gruppierungen, die in Augsburg antreten. Es lassen sich daher vorher kaum treffende Vorhersagen treffen, weshalb die Wahl dieses Mal sehr spannend werden wird.

Welche Politiker aus der Vergangenheit haben Sie geprägt und vielleicht sogar beeinflusst?

Ich beobachte natürlich viele Politiker und lasse mich vor allem von mutigen Auftritten inspirieren.

Wie definieren Sie den Job als Bürgermeister?

Ein Bürgermeister benötigt viel Energie und muss bereit sein, nahezu seine gesamte Freizeit in diesen Job zu investieren. Notwendig sind hinreichende Fach- und Menschenkenntnisse, sowie Nervenstärke.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität, wenn Sie Augsburgs Bürgermeister werden?

Wenn wir die Mobilitätswende im Rahmen des Klimaschutzes ernst nehmen, müssen die Rahmenbedingungen spürbar verändert werden. Der kostenlose öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in ganz Augsburg hat hier hohe Priorität. Die V-Partei³ hat gute Ideen zur Finanzierbarkeit in ihrem Programm.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Stadt Augsburg?

Vorteilhaft ist, dass Augsburg mit 300.000 Einwohnern gerade noch überschaubar ist. Ein weiteres Wachsen sollte jedoch nicht forciert werden. Die derzeitige Schwäche ist, dass es in den letzten sechs Jahren zwar einen grünen Umweltreferenten gab, von dem man aber für mein Verständnis von „grüner Politik" nicht viel mitbekommen hat. Nicht einmal die Semmeltaste (Anmerkung der Redaktion: kostenfreies Parken in den ersten 30 Minuten) –ein ökologischer wie ökonomischer Irrsinn – wurde zurückgenommen. Und in den öffentlichen Einrichtungen gibt es immer noch überwiegend Essen mit Ackergiften, also nicht bio. Hier haben die Grünen auf ganzer Linie versagt.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

Der V-Partei³ ist es gelungen, in Augsburg wieder verantwortungsvolle Politik anzubieten. Die Klimaoffensive hat viele positiven Effekte erzielen können. Augsburg ist die Vorzeigestadt in Sachen Klimaschutz.

Wenn Sie eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung treffen dürften, welche wäre das?

Pflanzlich-vollwertige Nahrungsmittel in Bioqualität in allen öffentlichen Einrichtungen.

Wenn Sie jetzt sofort drei Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Einerseits würde ich keinen swa-Handel mit Strom aus Atom oder Braunkohle zulassen. Weiter würde ich mich für die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung in der Stadtverwaltung einsetzen. Zu guter Letzt würde ich ein Nachhaltigkeitslabel einführen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
OB-Wahl 2020 in Augsburg: Folge 11

Roland Wegner: „Augsburg ist Vorzeigestadt im Klimaschutz“

Wir haben bei Augsburgs Politiker nachgefragt, wie ihre Stimmung mit Blick auf die anstehende Wahl ist. Roland Wegner, V-Partei³, erklärt, weshalb es seiner Meinung nach spannend wird.

Was ist Ihre derzeitige Stimmungslage im Hinblick auf die Wahl am 15. März?

Wir haben einige neue Parteien und Gruppierungen, die in Augsburg antreten. Es lassen sich daher vorher kaum treffende Vorhersagen treffen, weshalb die Wahl dieses Mal sehr spannend werden wird.

Welche Politiker aus der Vergangenheit haben Sie geprägt und vielleicht sogar beeinflusst?

Ich beobachte natürlich viele Politiker und lasse mich vor allem von mutigen Auftritten inspirieren.

Wie definieren Sie den Job als Bürgermeister?

Ein Bürgermeister benötigt viel Energie und muss bereit sein, nahezu seine gesamte Freizeit in diesen Job zu investieren. Notwendig sind hinreichende Fach- und Menschenkenntnisse, sowie Nervenstärke.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität, wenn Sie Augsburgs Bürgermeister werden?

Wenn wir die Mobilitätswende im Rahmen des Klimaschutzes ernst nehmen, müssen die Rahmenbedingungen spürbar verändert werden. Der kostenlose öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in ganz Augsburg hat hier hohe Priorität. Die V-Partei³ hat gute Ideen zur Finanzierbarkeit in ihrem Programm.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Stadt Augsburg?

Vorteilhaft ist, dass Augsburg mit 300.000 Einwohnern gerade noch überschaubar ist. Ein weiteres Wachsen sollte jedoch nicht forciert werden. Die derzeitige Schwäche ist, dass es in den letzten sechs Jahren zwar einen grünen Umweltreferenten gab, von dem man aber für mein Verständnis von „grüner Politik" nicht viel mitbekommen hat. Nicht einmal die Semmeltaste (Anmerkung der Redaktion: kostenfreies Parken in den ersten 30 Minuten) –ein ökologischer wie ökonomischer Irrsinn – wurde zurückgenommen. Und in den öffentlichen Einrichtungen gibt es immer noch überwiegend Essen mit Ackergiften, also nicht bio. Hier haben die Grünen auf ganzer Linie versagt.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

Der V-Partei³ ist es gelungen, in Augsburg wieder verantwortungsvolle Politik anzubieten. Die Klimaoffensive hat viele positiven Effekte erzielen können. Augsburg ist die Vorzeigestadt in Sachen Klimaschutz.

Wenn Sie eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung treffen dürften, welche wäre das?

Pflanzlich-vollwertige Nahrungsmittel in Bioqualität in allen öffentlichen Einrichtungen.

Wenn Sie jetzt sofort drei Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Einerseits würde ich keinen swa-Handel mit Strom aus Atom oder Braunkohle zulassen. Weiter würde ich mich für die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung in der Stadtverwaltung einsetzen. Zu guter Letzt würde ich ein Nachhaltigkeitslabel einführen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben