OB-Wahl 2020 in Augsburg: Folge 2

Dirk Wurm: „Zuhören – Verstehen – Handeln“

Am 15. März stehen die Kommunalwahlen an. Wir haben bei Augsburgs Politikern nachgefragt, wie sie sich momentan fühlen. Dirk Wurm, SPD, hat uns verraten, weshalb er ohne Abstimmung keine Entscheidung treffen würde.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was ist Ihre derzeitige Stimmungslage im Hinblick auf die Wahl am 15. März?

Dirk Wurm: Meine Stimmungslage ist sehr gut. Ich freue mich, dass wir nun in die „heiße Wahlkampfphase“ eintreten. Jetzt ist die Zeit für klare Botschaften, damit die Bürgerinnen und Bürger am 15.03.2020 eine bewusste Wahlentscheidung treffen können.

Wie definieren sie den Job als Bürgermeister?

Zuhören – Verstehen – Handeln. So habe ich meinen Wahlkampf angelegt und so möchte ich es auch als Oberbürgermeister von Augsburg halten.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität, wenn sie Augsburgs Bürgermeister werden?

Das kann ich so einfach nicht sagen. Die verschiedenen Politik- und Handlungsfelder sind alle miteinander verwoben. Zentrale Aufgabe ist die Modernisierung der Bildungslandschaft, nachhaltige Unterstützung der Wirtschaft zu Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, eine zukunftsweisende Mobilitäts- und Klimapolitik sowie eine soziale Agenda der Chancengerechtigkeit, das beinhaltet im Besonderen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Stadt Augsburg?

Augsburg ist verfügt über einen innovative Industrie und einen starken Mittelstand. Außerdem leben wir weitestgehend in sozialem Frieden zusammen, und das bei einer großen Vielfalt der Stadtbevölkerung. Unsere Schwäche ist, dass wir an der einen oder anderen Stelle nicht mutig genug voran schreiten. Aber das wird in Zukunft besser werden.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

Im Prinzip so wie heute: Eine lebenswerte und aufstrebende Stadt, vielfältig und tolerant, sozial ausgewogen und bei Forschung und Entwicklung unter der Top 10 in Deutschland.

Wenn Sie eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung treffen dürften, welche wäre das?

Keine! Ohne Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe, offen und transparent, hat keine Entscheidung lange Bestand.

Was hätten Sie sich für das erste Jahr Ihrer Amtszeit vorgenommen?

Deutliche Verbesserungen bei der Modernisierung und den Unterhalt unserer Schulen, Einstieg in ein neues Tarifsystem, eine Wirtschaftsoffensive unter anderem im Bereich Wasserstofftechnologie, Ausbau der Kinderbetreuung und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Wenn Sie jetzt sofort 3 Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Zusätzliche bezahlbare Wohnungen, insbesondere für Familien. Außerdem mehr Geld für Schulen und das 365-Euro-Ticket im Nahverkehr.

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Dirk Wurm: Meine Stimmungslage ist sehr gut. Ich freue mich, dass wir nun in die „heiße Wahlkampfphase“ eintreten. Jetzt ist die Zeit für klare Botschaften, damit die Bürgerinnen und Bürger am 15.03.2020 eine bewusste Wahlentscheidung treffen können.

Wie definieren sie den Job als Bürgermeister?

Zuhören – Verstehen – Handeln. So habe ich meinen Wahlkampf angelegt und so möchte ich es auch als Oberbürgermeister von Augsburg halten.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität, wenn sie Augsburgs Bürgermeister werden?

Das kann ich so einfach nicht sagen. Die verschiedenen Politik- und Handlungsfelder sind alle miteinander verwoben. Zentrale Aufgabe ist die Modernisierung der Bildungslandschaft, nachhaltige Unterstützung der Wirtschaft zu Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, eine zukunftsweisende Mobilitäts- und Klimapolitik sowie eine soziale Agenda der Chancengerechtigkeit, das beinhaltet im Besonderen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Stadt Augsburg?

Augsburg ist verfügt über einen innovative Industrie und einen starken Mittelstand. Außerdem leben wir weitestgehend in sozialem Frieden zusammen, und das bei einer großen Vielfalt der Stadtbevölkerung. Unsere Schwäche ist, dass wir an der einen oder anderen Stelle nicht mutig genug voran schreiten. Aber das wird in Zukunft besser werden.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor?

Im Prinzip so wie heute: Eine lebenswerte und aufstrebende Stadt, vielfältig und tolerant, sozial ausgewogen und bei Forschung und Entwicklung unter der Top 10 in Deutschland.

Wenn Sie eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung treffen dürften, welche wäre das?

Keine! Ohne Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe, offen und transparent, hat keine Entscheidung lange Bestand.

Was hätten Sie sich für das erste Jahr Ihrer Amtszeit vorgenommen?

Deutliche Verbesserungen bei der Modernisierung und den Unterhalt unserer Schulen, Einstieg in ein neues Tarifsystem, eine Wirtschaftsoffensive unter anderem im Bereich Wasserstofftechnologie, Ausbau der Kinderbetreuung und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Wenn Sie jetzt sofort 3 Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

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